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Angewandte Informatik
Bachelor

Ablauf des Studiums

Angewandete Informatik auf einen Blick

Abschluss
Bachelor of Science (B. Sc.)
Vollzeit-Studium

Studiendauer

6 Semester

Studienplätze

50 im Wintersemester
30 im Sommersemester

Bewerbung bis
15. Juli für das Wintersemester
15. Januar für das Sommersemester

Vorpraktikum

Es ist kein Vorpraktikum erforderlich.

Studienrichtungen


Weiterführendes Masterstudium
Informatik

Gebühren pro Semester

Verwaltungsgebühr: 99,90 €
(Ab Sommersemester 2012 fällt die Studiengebühr weg)

Infos zum allgemeinen Ablauf des Studiums

Grundstudium schafft die Basis

Das Grundstudium in den ersten 3 Semestern schafft für alle Studierenden die Grundlage. Wichtig sind Programmieren und Mathematik:

   - Programmieren: C / C++, Java, WinAPI, .NET, Assembler
   - Mathematik: Analysis, Lineare Algebra, Statistik

Darauf aufbauend werden Informatikthemen und interdisziplinäre Problemstellungen behandelt:

   - Betriebssysteme
   - Datenbanken
   - Usability
   - Grafische Bedienoberflächen
   - BWL
   - Englisch
   - Projektmanagement

In Vorlesungen wird das theoretische Wissen praxisnah vermittelt, dazu finden Praktika und Projekte statt, in denen man das neue Wissen anwenden und üben kann.

Fächer / Studienplan

Video: Vorstellung des Studiengangs

Vorstellung des Studiengangs. Aufbau des Studiums und Infos zu den 3 Schwerpunkten Multimedia, Automatisierung, Informationsnetze



Das Studium an der Hochschule Ravensburg-Weingarten hat seinen eigenen Charakter

Um die dazu erforderlichen Kompetenzen zu erwerben, spielen Praktika und die Bachelorarbeit eine zentrale Rolle. Das Informatikstudium wird nicht wie an vielen Universitäten in großen Massenvorlesungen durchgeführt. Vorlesungen an der HS-Ravensburg-Weingarten finden mit Studierenden in Gruppen von höchstens 50, meist aber nur etwa 30 Studierenden statt. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl ist immer viel Raum für Diskussionen und die Klärung auftretender Fragen durch die Professoren in der Vorlesung selbst. Die vorlesungsbegleitenden Übungen werden in der Regel in kleinen Teams (max. 5 Studierende) abgehalten. Hierfür moderne Windows- und Linux-Arbeitsplätze zur Verfügung. Informatiker arbeiten heute in der Praxis fast ausnahmslos in Teams. Daher wird schon im Studium in allen Praktika und Projekten die Teamarbeit intensiv geübt. Studierende erhalten so die Gelegenheit, Lösungen zu den gestellten Übungsaufgaben zu präsentieren und Fragen zum Vorlesungsstoff zu stellen. Die Lösungen zu den Übungsaufgaben werden individuell von den Professoren korrigiert und bewertet. In übungsbegleitenden Tutorien werden praktische Kenntnisse (unter anderem über Softwareentwicklung und Netzwerktechnologie) abgestimmt auf die Vorlesungsinhalte vermittelt. Durch dieses Konzept werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an den Klausuren am Ende des Semesters geschaffen. So sollen dann auch Studierende in die Lage versetzt werden, Softwaresysteme systematisch unter Anwendung von Prinzipien, Methoden und Werkzeugen des Software-Engineering zu entwickeln. Neben fachlichen spielen Projektmanagement- und kommunikative Kompetenzen wichtige Rollen bei den Tätigkeiten eines Informatikers.

Die Abschlussarbeit am Ende des Studiums

Das 6. (und letzte) Semester umfasst ein Praxismodul von 12 Wochen und daran anschließend die Bachelor Thesis, meist erstellt in Kooperation mit einem Industrieunternehmen (ist aber auch an der Hochschule möglich), und eine mündliche Prüfung (das Kolloquium). In der Abschlussarbeit (die Bachelor Thesis) werden methodische Kompetenzen zur Lösung von anwendungsbezogenen Informatikproblemen erworben. Studierende bearbeiten selbständig unter Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken ein anwendungsbezogenes Informatikproblem und erstellen dazu eine wissenschaftliche Ausarbeitung. Mit den Abschlussarbeiten erwerben die Studierenden ihre berufliche Qualifikation entsprechend der Ausrichtung des jeweiligen Studiengangs. Die Studierenden sollen befähigt werden, sich selbständig neues Wissen und neue Fähigkeiten anzueignen bzw. wissenschaftliche Methoden auf neue Problemstellungen und Anwendungsgebiete zu übertragen.

Der Bachelor- Grad ist erreicht

Mit dem Bachelorgrad wird dann ein berufsqualifizierender Abschluss erworben, der zur praktischen Lösung anwendungsbezogener Probleme mit Informatikmethoden befähigt. Nach Abschluss des Bachelorstudiums ist ein Wechsel von Studiengang und Studienort leicht möglich (siehe Master)

Master

Die Zugangsvoraussetzung für den Master-Studiengang ist ein einschlägiger erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, z.B. Bachelor oder Fachhochschuldiplom, in einem Informatikstudiengang. Der weiterführende Masterstudiengang (Master of Science (M.Sc.)) basiert auf den Grundlagen, die in der Breite im Bachelorstudiengang vermittelt werden, und ermöglicht den Studierenden eine gezielte Vertiefung in einem selbst gewählten Teilbereich der Informatik bzw. des Anwendungsfachs. Es werden forschungsnahe Themen und wissenschaftlich anspruchsvolle Aufgaben vermittelt. Die im Bachelorstudiengang begonnene interdisziplinäre Ausbildung wird auf einem höheren Niveau fortgesetzt und ausgebaut. Das Master-Studium fördert intensiv Selbständigkeit sowie Urteils- und Entscheidungsfähigkeit und bietet Veranstaltungen zum Team- und Führungstraining, Projektmanagement sowie Forschungspraktika.
Absolventen des Masterstudiengangs qualifizieren sich zum wissenschaftlichen Arbeiten sowie zur Übernahme von Führungspositionen im IT-Bereich. Des Weiteren schafft das Studium die wissenschaftlichen Grundlagen für eine eventuell nachfolgende Promotion im Fach Informatik. Der Master-Studiengang soll dabei vor allem für folgende Aufgaben qualifizieren:

  • Führungsaufgaben in der Informatik
  • Tätigkeiten in der Informatikforschung
  • Aufgaben im höheren Dienst in einer Berufslaufbah

Die Vertiefungsrichtungen

Im Hauptstudium wählt der Studierende zwei von drei möglichen Schwerpunkten:

Schwerpunkte
/ Studienrichtungen


Die Studierenden schätzen es sehr, dass sie sich noch nicht komplett festlegen müssen und zwei Schwerpunkte/Studienrichtungen wählen können. Gleichzeitig können sie sich schon im Studium fit machen für bestimmte Branchen und Berufsbilder.

Fragen FAQ Schwerpunkte

Auslandsemester

Die Hochschule Ravensburg-Weingarten unterhält intensive Austauschkontakte mit einer großen Zahl von Universitäten und Hochschulen im Ausland. Über das Sokrates- und Erasmus-Programm haben die Studierenden die Möglichkeit, ein oder mehrere Semester an einer Partnerhochschule zu verbringen. Die im Ausland erworbenen Studienleistungen werden im Rahmen des europäischen Kreditierungssystems (ECTS) anerkannt.



Nach dem Studium

Was bringt mir ein abgeschossenes Informatikstudium? Die Absolventen haben ein fundiertes fachliches Wissen auf den Kerngebieten der Informatik erworben. Zu diesen gehören unter anderem: Datenbanken, Programmierung, Datenstrukturen, Mathematik, Sicherheit, Architektur von Rechnern und Rechnernetzen, Systemprogrammierung, Software-Engineering, Theoretische Informatik und Betriebssysteme. Grundsätzlich stehen den Absolventinnen und Absolventen aufgrund der breiten Informatikausbildung in diesem Studiengang alle Anwendungsgebiete der Informatik offen. Die extrem hohe Innovationsgeschwindigkeit in der Informationstechnologie verlangt die ständige Anpassung der Kenntnisse und eine verstärkte Spezialisierung. Fähigkeiten wurden erworben um Aufgabenstellungen (auch informatikfremde) zu analysieren und geeignete fachliche Lösungen vorzuschlagen und umzusetzen. Hierdurch ergeben sich vielseitige attraktive Berufsperspektiven in anspruchsvollen Tätigkeitsbereichen in Industrie, Handel, Versicherungen, Dienstleistungen, Unternehmensberatung, öffentlicher Verwaltung und nicht zuletzt der Forschung. Die Konzeption und Durchführung von Schulungen (für Mitarbeiter, Anwender bzw. Kunden) wird in der heutigen Berufswelt auch immer öfter verlangt, wie auch der Vertrieb von Hard- und Softwaresystemen.

Exkursionen


Exkursion zur FMX, Stuttgart

Während des Studiums finden interessante Exkursionen statt.
Unvergessliche Eindrücke für alle Teilnehmer.

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Verantwortlich: Prof. Klemens Ehret