
| Angewandte Informatik Bachelor |

Informatik entstand aus der Mathematik und Elektrotechnik. Sie ist die Wissenschaft von der Informationsverarbeitung mit Hilfe von Rechenanlagen. Die ersten Rechner wurden in den 1940er Jahren entwickelt. Informatik ist als eine Basis- und Querschnittsdisziplin zu verstehen, da sie eng mit anderen Fachgebieten verbunden ist.
Aber Vorsicht, Informatik ist mehr als:
Für die Informatikstudiengänge haben sich Zusatz-Bezeichnungen durchgesetzt, die deutlich machen, wo der Schwerpunkt im Studium liegt. Zum Beispiel:
Was glauben Sie, wo Informatiker überall benötigt werden?
Heutzutage gibt es so gut wie keinen Bereich, den die Informatik nicht prägt und gestaltet. Vor einigen Jahren noch, hatten die wenigsten Menschen Computer oder Handys. Jetzt sind diese Dinge nicht mehr wegzudenken. Informatik gehört zu unserem Alltag. Verstärkt wird dieser enorme Einfluss durch die weltweite Vernetzung über das Internet. Informatik ist nicht nur in offensichtlichen Bereichen präsent, sondern ist auch in Haushaltsgeräten wie Videorekordern oder Spülmaschinen. Diese Haupt-Trends werden sich auch in Zukunft fortsetzen. Informatiker benötigen daher auch sehr gute Fähigkeiten zur Kommunikation und Kooperation, eben auch mit Personen aus anderen Fachrichtungen.
In so gut wie allen Branchen, spielen Informatiker eine zentrale Rolle am Betriebserfolg. Sie werden überrascht sein, wie viele Einsatzmöglichkeiten es gibt: Sie reichen von der Entwicklung verschiedener Softwaresysteme über die Administration von Computernetzen und –systemen, Mulimedia- und Internetprogrammierung bis zu IT-Beratung und Vertrieb (Link IT-Firmen). Nur um eine kleine Übersicht darzustellen. Viele Absolventen gründen nach ihrem Studium überdurchschnittlich oft eigene Firmen. In welchem Studiengang gibt es mehr Möglichkeiten?
Informatik wird in Deutschland seit Ende der 60er-Jahre als Studienfach angeboten. Die Inhalte in den Anfangssemestern sind meist gleich, unabhängig der von speziellen Ausrichtungen. Es gibt mehrere Teilgebiete der Informatik, z.B.: die Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Technische Informatik und die Angewandte Informatik.
Die Angewandte Informatik ist ein praktisches Teilgebiet der Informatik. Kenntnisse aus der Theoretischen Informatik, Technischen Informatik und Praktischen Informatik kommen in der Angewandten Informatik zur Anwendung. Was in der Angewandte Informatik getan wird? Hier werden Rechenanlagen, Software-Produkte und Verfahren für andere Wissenschaften (Physik, Chemie, Elektrotechnik, Medizin, …) oder Anwendungsgebiete hergestellt. Dabei ist ein ständig steigender Bedarf von hoch qualifizierten Informatikern zu verzeichnen.
Wer ein Informatikstudium beginnt, kommt in den Genuss eine umfassende und anwendungsorientierte Informatikausbildung (Link Fächer / Studienplan). So erschließt sich den Absolventinnen und Absolventen ein breites Berufsfeld in der Informationstechnik. Sie interessieren sich dafür wie anspruchsvolle Anwendungsprobleme mit Hilfe moderner Informationstechnologie gelöst werden? Dann sollten sie über ein Studium der Angewandten Informatik ernsthaft nachdenken!
Wer kennt das Stereotyp eines Informatikers nicht? Einzelgänger, keine Freunde. Doch dieses Bild ist längst veraltet.
Heute arbeiten Informatiker im Team und sollten nicht nur mathematische und analytische Fähigkeiten mitbringen, sondern auch Spaß an Teamarbeit, ein gutes Vorstellungsvermögen und Geduld. Denn bis ein Programm wirklich läuft, muss so mancher Fehler im Code ausgebügelt werden.
Als Teamplayer arbeiten sie mit anderen Experten zusammen.
Durch die ständig weiter gehende Verbreitung von Computern ergibt sich automatisch auch eine stetig steigende Nachfrage nach Informatikern. Diesem stabilen Trend steht allerdings ein nachlassendes Interesse der Studierenden an technischen Fächern gegenüber. Zitat FAZ Hochschulanzeiger: "Die Branche klagt 2008 über 40.000 unbesetzte Stellen. Weil der Mangel an Informatikern immer größer wird, sind die Aussichten für IT-Spezialisten exzellent." Gefragt sind vor allem Software-Entwickler, Berater und Projektmanager. Dabei ist der deutsche Mittelstand deutlich stärker vom Fachkräftemangel betroffen, da er im Gegensatz zu den großen global agierenden Unternehmen nicht auf Fachkräfte aus dem Ausland zurückgreifen kann.
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Mark Zuckerberg, ein Programmierer und Internet-Unternehmer. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Online-Netzwerks Facebook. Zuckerbergs Vermögen beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Dollar und er ist damit der jüngste zurzeit lebende Milliardär der Welt.
Zuckerberg entwickelte Facebook schon während des Studiums.
Steve Jobs, Mitgründer und CEO von Apple Inc. und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Computerindustrie. Zusammen mit Steve Wozniak gründete er 1976 Apple und half, das Konzept des Heimcomputers mit dem Apple II populär zu machen. Jobs war darüber hinaus Geschäftsführer und Hauptaktionär der Pixar Animation Studios und ist nun nach einer Fusion größter Einzelaktionär der Walt Disney Company. Sein Vermögen wird von dem Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine auf 5,6 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Sergei Brin, entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google. Heute ist er „President of Technology“ bei Google Inc.
Linus Torvalds, ein finnischer Programmierer und Initiator des Kernels Linux, dessen Entwicklung er bis heute koordiniert.
Dennis Ritchie, Entwickelte zusammen mit Ken Thompson und anderen die erste Version des Unix-Betriebssystems. Desweiteren hat er mit Ken Thompson und Brian W. Kernighan an der Programmiersprache C gearbeitet.
Dietmar Hopp,ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der
SAP AG. Hopp gilt als einer der reichsten Deutschen und wird in der Liste der reichsten Menschen der Welt des Forbes-Magazins geführt.
Tim Berners-Lee, ein britischer Informatiker der als der Erfinder der HTML (Hypertext Markup Language) und als der Begründer des World Wide Web gilt.
Alan Turing, ein britischer Logiker, Mathematiker und Kryptoanalytiker. Er schuf einen großen Teil der theoretischen Grundlagen für die moderne Informations- und Computertechnologie. Unter anderem wurde nach ihm die Turingmaschine benannt. Er half maßgeblich an der Entzifferung der Enigma mit und entwickelte 1953 eines der ersten Schachprogramme. Nach ihm benannt ist der Turing-Preis, die bedeutendste Auszeichnung in der Informatik, sowie der Turing-Test zum Nachweis künstlicher Intelligenz.