
| Physikalische Technik Bachelor |

In allen Industriezweigen begegnen uns Werkstoffe, die zur Verbesserung ihrer Eigenschaften mit dünnen transparenten Schichten unterschiedlicher Zusammensetzung überzogen werden: Fenstergläser erhalten neue Reflexions- und Absorptionseigenschaften, an Keramiken werden die Abperleigenschaften von Wasser verbessert, Metalle erhalten Überzüge zum Schutz vor Korrosion oder zur Verbesserung der Gleiteigenschaften. Eine wichtige Rolle spielen transparente Schichten auch in der Halbleiter- und Kunststoffindustrie. Zum Beispiel werden in der Halbleiterindustrie die Schichtdicken an einem Wafer bestimmt. Bei der Wafer-Fertigung ist die Kontrolle der Schichtdicken, der aufgetragenen SiO2 Schichten, sehr wichtig. Zu breite Schwankungen der Schichten verursachen hohe Ausfallquoten bei der Weiterverarbeitung. Damit gewinnt Schichtdickenmessung sowohl im Labor als auch während des Produktionsprozesses eine herausragende Bedeutung. Mit Hilfe der UV/VIS- Spektroskopie ist so eine im laufenden Prozess berührungs- und zerstörungsfreie Prüfung der Schichtdicke möglich. Ein einfaches physikalisches Phänomen liegt dieser Bestimmung zu Grunde. Es sind die Interferenzen als Ergebnis von stehenden Wellen zwischen zwei Phasengrenzen.
Beim Einspannen dieser Folien ist darauf zu achten, dass sie möglichst verschmutzungsfrei und eben in die Halterung gespannt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass das Gefüge der Folien nicht durch zu große Zugbelastung zerstört wird, da sonst die Messung hinfällig wird. Es ist folgendes zu beachten: