Hochschule Ravensburg-Weingarten | Zurück zur Startseite

Erweitert »




IAF
Institut für Angewandte Forschung

Projekte

Pflegerische Versorgung in Baden-Württemberg von Morgen: Sicher, flächendeckend, kompetent!?

Analyse der neuen Pflegeausbildungsstrukturen im Spiegel des Qualifikationsbedarfs in der Versorgungspraxis.


Seit 2004 erproben die Akteure in der Pflege neue Ausbildungsmodelle - zum einen die generalistische Pflegeausbildung, zum anderen primärqualifizierende Pflegestudiengänge.
Mittels einer AbsolventInnenbefragung wird der berufliche Verbleib, der bisher im Rahmen von Modellprojekten in Baden-Württemberg ausgebildeten Pflegefachkräften, untersucht.
Durch Stellenzeigenanalysen und ExpertInneninterviews wird erforscht, wie die neuen Ausbildungsprofile den Bedarf aus Sicht des Versorgungssystems adressieren.
Dabei liegt ein Fokus auf der Frage, inwiefern die neuen Ausbildungsprofile zu einer Reduktion des sich abzeichnenden Fachkräftemangels in der Altenpflege beitragen können.

Projektdetails:

Projektleitung:
Prof. Dr. Karin Reiber (HS Esslingen)
Prof. Dr. rer. cur. Maik H.-J. Winter 
Einrichtungen:
 

Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege
Hochschule Ravensburg-Weingarten
Institut für Angewandte Forschung (IAF) 
Mitarbeit:
 

Jessica Klement, cand. M.A. (HS Esslingen)
Daniela Kahlke, cand. M.A.
 
Projektlaufzeit:
 
01.04.2014-31.03.2016
 
Bewilligte Mittel:
 
200.000 Euro 
 
Mittelgeber:
 
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
 
Projektstatus 
 
inaktiv
 
  

Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit - care4care -

Das ZAFH care4care bearbeitet das Thema des Fachkräftemangels und -bedarfs in der Pflege, indem es Strukturen, Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten aus den Perspektiven von Betrieben, Beschäftigten und Pflegeempfänger_innen — auch unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten — in den Blick nimmt. Das Gesamtziel ist es, adaptive Strategien der Personal-gewinnung, -erhaltung und -entwicklung unter Berücksichtigung der Herausforderungen Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit zu erarbeiten. Das Projekt zielt also ab auf eine quantitativ und qualitativ sichere Versorgung mit Pflegefachkräften in Baden-Württemberg mit Blick auf die Attraktivität des Pflegeberufs und seine Rahmenbedingungen, unter Berücksichtigung einer sich verändernden Mitarbeiterschaft sowie sich wandelnder Versorgungsbedarfe und –settings und hinsichtlich einer national wie international verantwortungsvollen Personalpolitik.
Zum Erreichen dieser Ziele bündelt das ZAFH care4care unterschiedliche fachliche Zugänge und Expertisen, kombiniert sich wechselseitig ergänzende Forschungsansätze und -methoden, wählt verschiedene Feldzugänge und integriert dabei alle für dieses Thema relevanten Akteurs-perspektiven. Daraus ergeben sich ein interdisziplinärer Forschungsverbund, das Mixed-Methods-Design und ein multiperspektivischer Zugang. Schlüsselpersonen und Entscheidungsträger im Pflegesektor werden ebenso in die Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einbezogen wie (ehemalige) Pflegefachkräfte und zukünftige Pflegeempfänger_innen; einzelne Institutionen werden exemplarisch durchleuchtet und mit der Erfahrung von thematisch ausgewiesenen Akteur_innen und Multiplikator_innen (Welcome Center und Berufsgenossenschaft für Gesund-heitsdienst und Wohlfahrtspflege) verknüpft.

Antragstellende Hochschule:                  HS Esslingen
                                                           HRW
Wissenschaftliche Kooperationspartner: Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW), Tübingen
                                                           Katholische Hochschule Freiburg
Praxispartner:                                       Welcome Center Sozialwirschaft Baden-Württemberg - Diakonisches Werk Württemberg
                                                           Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Projektleiter HRW:                                Professor Dr. Maik H.-J. Winter

Akademische Mitarbeiterinnen:              Claudia Boscher
                                                           Franziska Preiß

Laufzeit:                                               03/2017 - 02/2020

Mittelgeber:                                          Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BW)
                                                           Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Status:                                                aktiv

    




Ambient Assisted Living: Assistive Systeme und Technologien zur Sicherung sozialer Beziehungen und Teilhabe für Menschen mit Hilfebedarf (AAL) - ZAFH - AAL -

Die prognostizierte Alterung unserer Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten bedarf neuer
Anstrengungen und Initiativen, um die Erfordernisse und Bedürfnisse der älter werdenden Bevölkerung adäquat erfüllen zu können. Das vorgeschlagene ZAFH‐AAL adressiert dieses Problemfeld. Spezifisch werden im Rahmen des ZAFH‐AAL Projekte bearbeitet, die darauf zielen für ältere Menschen, die (noch) nicht der Schwerstpflege bedürfen, die Phase des selbstständigen und selbstbestimmten Lebens im gewohnten häuslichen Umfeld zu verlängern sowie sicherer und komfortabler zu machen. Hierbei werden in 4 Handlungsfeldern neben technischen Fragestellungen auch soziologische, sozialpolitische, ethische, rechtliche und pflegerische Dimensionen  berücksichtigt:
• Handlungsfeld 1: Assistive Technologien für ein selbstständiges Leben im Alter (3 Themengebiete)
• Handlungsfeld 2: Informationstechnische Teilhabe im Alter (2 Themengebiete)
• Handlungsfeld 3: Sozialwissenschaftliche und gerontologische Einordnung des AAL (2 Themengebiete)
• Handlungsfeld 4: Volks‐, betriebswirtschaftliche, ethische und rechtliche Randbedingungen für AAL

Antragstellende Hochschule                            Hochschule Furtwangen

Wissenschaftliche Kooperationspartner            Hochschule Ravensburg-Weingarten

Unteraufträge                                                 Katholische Hochschule Freiburg
                                                                    SIZ    

Projektleiter HRW                                          Professor Dr. Maik H.-J. Winter

Akademische Mitarbeiter                                Johannes Steinle
                                                                    Drothea Weber

Laufzeit                                                         01.11.2012 - 31.12.2017

Mittelgeber                                                    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
                                                                    Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
                                                                    (EFRE).

Status                                                          aktiv
                                                              

IBH Living Lab "Active Assisted Living", Abbau von AAL-Barrieren


Selbstbestimmtes Leben für Menschen mit erhöhtem und hohem Assistenzbedarf im Bodenseeraum.

Menschen kann bedingt sein durch das Individuum (z.B. Alterung) oder durch ungünstige Umweltfaktoren (z.B. Unglücksfall). Zur Überwindung der daraus resultierenden Alltagsbarrieren müssen zum Teil hohe Aufwände von den Betroffenen und der Volkswirtschaft getätigt werden. Der demografische Wandel in Richtung einer Überalterung der Gesellschaft verschärft die Situation. Die Politik hat mit verschiedenen Übereinkommen, wie z.B. der UN-Behindertenrechtskonvention und dem „Active and Assisted Living Research and Development Programme”, die Basis für Maßnahmen zur Erzielung eines selbstbestimmten Lebens für Menschen mit erhöhtem und hohem Assistenzbedarf geschaffen. Daraus entwickelten sich z.B. IKT-gestützte Lösungen für ein aktives und gesundes Altern im eigenen Heim, in der Gemeinschaft oder am Arbeitsplatz. Das Ziel ist, die der Lebensqualität der betroffenen Menschen zu steigern.

Die bisherige Forschungsförderung hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass zur Lösung der genannten Herausforderungen eine große Zahl an technischen Assistenzsystemen entwickelt wurden. Nunmehr wird von verschiedenen Seiten ein Anwendungsproblem konstatiert, das sich darin äußert, dass die aus diesen Projekten resultierenden Innovationen im Alltag der betroffenen Menschen wenig genutzt werden. Einige diskutierten Gründe dafür sind die Anbindung an Dienstleistungen, Kosten für die Implementierung und den Betrieb, allgemeine Akzeptanz für technische Lösungen sowie Sicherheit in Hinblick auf Fehlauslösungen, technische Ausfälle und Datenschutz. Aus diesem Anlass soll der Antrag auf Gründung eines „Living Lab” gestellt werden, das primär die Alltagstauglichkeit dieser Assistenzsysteme in verschiedenen Anwendungsfällen (z.B. Wohnen und Reisen) prüft und im Falle eines positiven Ergebnisses ihnen zur Verbreitung verhilft.

Dieses Vorhaben (kurz: „IBH Living Lab AAL”) soll ein nachhaltiges Forschungsnetzwerk zwischen Hochschulen des Hochschulverbunds „Internationalen Bodenseehochschule” (IBH) untereinander sowie zwischen diesen und Praxispartnern der Region Bodensee zum Thema „Selbstbestimmtes Leben für Menschen mit erhöhtem und hohem Assistenzbedarf im Bodenseeraum” sein. Das „Living Lab” Konzept zielt auf den realen Einsatz der technischen Assistenzsysteme in dem Alltagsumfeld, in dem sie später von Bedeutung sind, ab. Damit gilt es den komplexen Herausforderungen des demografischen Wandels für eine nachhaltige Entwicklung des Wissens-, Bildungs-, Wirtschafts- und Lebensraumes Bodensee gerecht zu werden.

Hochschulpartner
1.Hochschule Furtwangen (D) - HFU
•Institut Mensch, Technik und Teilhabe

2.Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (D) - HSKE
•Forschungsschwerpunkt Health Care Management

3.Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (D) - HTWG
•Ubiquitous Computing Lab

4.Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg (D) - DHBW
•Informationstechnik, Mobilie Informatik
•Wirtschaftsinformatik

5.Hochschule Ravensburg-Weingarten (D) - HRW
•Institut für Angewandte Sozial- und Gesundheitsforschung

6.Fachhochschule St. Gallen (CH) - FHSG
•Kompetenzzentrum Active Assisted Living
•Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Alter
•Institut für Informations- und Prozessmanagement

7.Fachhochschule Vorarlberg (A) - FHV
•Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien

8.Kalaidos Fachhochschule Zürich (CH) - KFHZ
•Careum Forschung

9.Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CH) - ZHAW
•Institut für angewandte Informationstechnik
•Institut für Facility Management
•Forschung und Entwicklung Ergotherapie

10.Zeppelin Universität gemeinnützige GmbH (D) - ZU
•Lehrstuhl für Innovation, Technologie und Entrepreneurship


Antragstellende Hochschule:                  Fachhochschule Vorarlberg

Projektleiter HRW:                                 Prof. Dr. rer. cur., Maik Hans- Joachim Winter

Akademische Mitarbeiterinnen HRW:      Anita Rölle
                                                           Barbara Weber-Fiori

Laufzeit:                                              11/2016 - 10/2020

Mittelgeber:                                          interreg

Status:                                                aktiv


weitere Informationen hier