
| IAF Institut für Angewandte Forschung |


Der Bodensee-Geschäftsklimaindex BGKI.net befragt online Unternehmen rund um den Bodensee zur aktuellen und prognostizierten wirtschaftlichen Entwicklung. Dabei werden nationale Geschäftsklima-indizes als Stimmungsindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung um einen grenzübergreifenden Blick erweitert. Somit können wirtschaftspolitische Entscheidungen unterstützt werden, die der starken Verflechtung von Arbeits-, Güter- und Dienstleistungsmärkten in der internationalen Bodenseeregion Rechnung tragen.
Das Projekt wurde vom Thurgauer Wirtschaftsinstitut unter Leitung von Dr. Ulrich Wacker, Matthias Bannert und Josuah Rechtsteiner initiiert. Im April 2010 trafen sich alle Projektpartner am Thurgauer Wirtschaftsinstitut in Kreuzlingen zum Projektstart. Bis Herbst 2010 wurde der Internetauftritt erarbeitet, die Homepage des Projektes ist unter www.bgki.net zu finden. Mit Hilfe einer servergestützten Adressdatenbank wird der Kreis der an der Befragung teilnehmenden Unternehmen erfasst und ständig erweitert. Eine automatisierte Auswertung erlaubt seit November 2010 eine unmittelbare Analyse der erhobenen Daten und ermöglicht es, Ergebnisse aus allen drei Ländern zeitnah zu präsentieren.
Der Fragebogen ist so konzipiert, dass er von Unternehmen innerhalb von zehn Minuten beantwortet werden kann. Für die Frühjahrsumfrage 2011 soll der Fragebogen um Aspekte des Risikomanagements erweitert werden. Als Vorbereitung dazu hat eine Gruppe von BWL-Studierenden der Hochschule Ravensburg-Weingarten das Risikomanagement von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht.
Projektdetails:
| Projekttyp: | Internationale Forschung |
| Einrichtungen: | Fakultät Technologie und Management |
| Mittelgeber: | Projektförderung durch die Internationale Bodenseehochschule IBH |
| Mitarbeit: | Prof. Dr. rer. pol. Cornelia Neff |
| Projektlaufzeit: | 01.04.2011- 31.10.2011 |
| Bewilligte Mittel: | keine Angabe!(Projektförderung durch die Internationale Bodenseehochschule IBH) |
| Projektstatus: | ausgeschrieben |

Die zunehmende Globalisierung führt zu einem massiven Kosten- und Wettbewerbsdruck für Unternehmen. In immer kürzeren Entwicklungszyklen müssen Produkte und Dienstleistungen zur Marktreife gebracht sowie neue Formen der Kollaboration innerhalb von und zwischen Unternehmen realisiert werden (z.B. für die Integration verteilter Zulieferprozesse in der Automobilindustrie). Infolge dieser ansteigenden Dynamik ist die zielgerichtete Unterstützung von Geschäftsprozessen im Rahmen eines unternehmensweiten Geschäftsprozessmanagements ein erfolgskritischer Faktor für viele Unternehmen. Bislang hatte die Unterstützung von Geschäftsprozessen durch Informationstechnologie (IT) vor allem die Modellierung, Analyse und Ausführung von Prozessen sowie deren Laufzeitkontrolle (z.B. durch Prozessmanagementsysteme) im Fokus. Daneben rückt jedoch in jüngerer Vergangenheit vermehrt auch die direkte, wissensorientierte Unterstützung von Sachbearbeitern und Entscheidern (in ihrer Rolle als "Information Worker") durch die zielgerichtete Bereitstellung von Prozessinformationen in den Vordergrund (StichwortInformationslogistik). Tatsächlich werden vielfältige Prozessinformationen von Mitarbeitern eines Unternehmens verarbeitet und ausgetauscht. Geliefert werden entsprechende Informationen aus unterschiedlichsten Quellen wie E-Mails, Telefonnotizen, Wikis, Chat-Programmen oder auch betrieblichen Informationssystemen. Dabei muss grundsätzlich zwischen unstrukturierten undstrukturierten Prozessinformationen unterschieden werden. Beispiele unstrukturierter Informationen sind textuelle Prozessbeschreibungen, Arbeits- und Verfahrensanweisungen, Formulare, Checklisten oder Kochrezepte (dokumentiert in Textdokumenten, Tabellen, E-Mails oder Ablaufdiagrammen). Beispiele strukturierter Informationen, die typischerweise von prozessunterstützenden betrieblichen Informationssystemen als sogenannte Prozess(echt)daten geliefert werden, reichen von Start- und Endezeiten von Prozessaktivitäten, über Prozesswartezeiten und Ressourcen-Allokationen, bis hin zu (mittleren) Prozessdurchlaufzeiten. Die Verfügbarkeit von Prozessinformationen allein reicht jedoch nicht aus, um Mitarbeiter optimal zu unterstützen. Nur im jeweiligen Kontext wird aus Informationen Wissen (dem letztlichen produktiven Kapital des Unternehmens). Zielsetzung muss es sein, jeder Person die für sie richtige(n) Information(en) zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.
Ziel des niPRO-Projektes ist es, semantische Informationstechnologie dazu zu verwenden, sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Prozessinformationen in intelligenten, nutzergerechten Prozessinformationsportalen (~ Cockpits) so aufzubereiten, dass Sachbearbeiter und Entscheider die richtigen Prozessinformationen zur richtigen Zeit erhalten. Dabei bewegt sich das niPRO-Projekt an der Schnittstelle von insgesamt vier verschiedenen Forschungsgebieten: a) Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management), b)Wissensmanagement (Knowledge Management), c) Semantische Technologien und d) Usability Engineering. Hauptanwendungskontext ist die Unterstützung von komplexen Elektrik/Elektronik-Entwicklungsprozessen in der Automobilindustrie. Um die Generalisierbarkeit der Projektergebnisse zu gewährleisten, werden aber auch Anwendungsfälle und Anforderungen aus dem klinischen Bereich (eHealth) berücksichtigt.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren.
Projektdetails:
| Projekttyp: | Nationale Forschung |
| Projektleitung: | |
| Einrichtungen: | Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik PLUS Lehramt 1 |
| Mittelgeber: | Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF |
| Projektpartner: | Daimler AG / Group Research & Advanced Engineering / Abteilung GR/PSP |
| Projektlaufzeit: | 01.09.2010- 31.08.2013 |
| Bewilligte Mittel: | keine Angabe!(Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF) |
| Links: | niPRO Prozessinformationsportale |
| Publikationen: | 2013, A Framework for the Intelligent Delivery and User-adequate Visualization of Process Informationmehr... 2013, A Literature Survey on Information Logisticsmehr... 2013, Process-oriented Information Logisticsmehr... 2013, Process-oriented Information Logisticsmehr... 2013, Process-oriented Information Logisticsmehr... 2012, A Context Framework for Process-oriented Information Logistics, 260-271 Seiten, Springer, ISBN ISBN 978-3-642-30358-6mehr... 2012, Navigating in Complex Business Processesmehr... 2012, On the Precision of Search Engines: Results from a Controlled Experiment, 201-212 Seiten, Springer, ISBN ISBN 978-3-642-30358-6mehr... 2012, Process-oriented Information Logistics: Aligning Enterprise Information with Business Processes, 21-30 Seitenmehr... 2011, Heterogenen Wissensständen gerecht werden - mit personalisierten Informationen, 28-29 Seitenmehr... 2011, Informationslogistik in Unternehmen: Von Fischen, Anglern, und innovativem Angelwerkzeug, 38-40 Seiten, ISBN 1432-9174mehr... 2011, Navigating in Process Model Collections: A new Approach Inspired by Google Earthmehr... 2011, On Handling Process Information: Results from Case Studies and a Surveymehr... 2011, On the Context-aware, Personalized Delivery of Process Information: Viewpoints, Problems, and Requirements, 390-397 Seitenmehr... 2011, Towards Process-oriented Information Logistics: Why Quality Dimensions of Process Information Mattermehr... 2010, Mutschler B., Nutzergerechte, intelligente Prozessinformationsportalemehr... |
| Projektstatus: | aktiv / läuft |

Stand bisher insbesondere im Bereich klein- und mittelständischer Unternehmen (KMUs) in vielen Bereichen der bloße Einsatz existierender Informations- und Kommunikationstechnologien zur elektronischen Abwicklung von Geschäftsprozessen im Vordergrund, so kommt es zukünftig in zunehmendem Maße auf den strategisch sinnvollen und zielgerichteten Einsatz innovativer E-Commerce-Lösungen an. Die zunehmende Verfügbarkeit unterschiedlicher IKT-Systeme und Dienste im Bereich des elektronischen Vertriebs über das Internet sowie des Aufbaus unternehmensweiter bzw. unternehmensübergreifender B2B-Plattformen erfordert eine differenzierte Betrachtung und umfassendes Know-how in Bezug auf deren Einsatzmöglichkeiten.
Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgrund ihrer Personalstruktur und begrenzten Ressourcen für den IKT-Einsatz oftmals nicht in der Lage, das Potential dieser neuen Technologien optimal auszuschöpfen und durch deren strategisch sinnvollen Einsatz als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Gerade für KMUs wäre jedoch der Einsatz solcher Technologien eine vielversprechende Möglichkeit, Kunden über Online-Vertriebskanäle und Community-Dienste gezielt und kostengünstig anzusprechen und mittels kollaborativer B2B-Plattformen die Vorteile virtueller Größe zu nutzen.
Die Vision des Kompetenzzentrums E-Commerce Schwaben ist die grundlegende Verbesserung des IKT-Einsatzes im Bereich des elektronischen Handels im Kontext klein- und mittelständischer Unternehmen. Das Leitmotiv Mittelstand 2.0 steht für den Einsatz innovativer E-Commerce-Lösungen unter besonderer Berücksichtigung von Techniken aus dem Bereich Web 2.0. Hierbei soll durch gezielte Förderung und Beratung klein- und mittelständischer Unternehmen die Nutzung und Verbreitung moderner E-Commerce-Lösungen vorangetrieben und so die Vision Mittelstand 2.0 verwirklicht werden.
Basierend auf obiger Vision ist die vordringliche Zielsetzung des Kompetenzzentrums E-Commerce Schwaben die Förderung klein- und mittelständischer Unternehmen beim Einsatz innovativer IKT-Lösungen im Bereich des E-Commerce bzw. E-Business. Existierende Barrieren werden durch die gezielte Bereitstellung von Beratung und Know-how beseitigt und in einem Netzwerk der Wissenstransfer in die Unternehmen bzw. zwischen den Unternehmen gefördert. Im Rahmen von Erhebungen und Analysen wird neues Wissen über den IKT-Einsatz bei kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region generiert. Das Kompetenzzentrum wird so zu einer Wissensdrehscheibe im Bereich E-Commerce.
Die thematische Ausrichtung des Kompetenzzentrums E-Commerce Schwaben orientiert sich konsequent an dem Leitmotiv "Mittelstand 2.0 - Innovative E-Commerce-Lösungen für klein- und mittelständische Unternehmen". Thematische Schwerpunkte des Zentrums sind daher ubiquitäre und kollaborative Webplattformen sowohl im Bereich B2C (Web 2.0) als auch im Bereich B2B (Unternehmens- bzw. Geschäftsportale), die Betrachtung und Optimierung zugehöriger Geschäftsprozesse sowie der Prozess der Entwicklung erfolgreicher E-Commerce-Lösungen. Die in den folgenden Abschnitten näher erläuterten Themenschwerpunkte stellen hierbei Bereiche dar, die im Rahmen des Kompetenzzentrums vertiefend behandelt werden sollen. Insbesondere im Rahmen der Erbringung von Beratungsleistungen werden darüber hinaus natürlich auch allgemeine Fragen zum Thema E-Commerce behandelt.
Projektdetails:
| Projekttyp: | Nationale Forschung |
| Projektleitung: | |
| Einrichtungen: | Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik PLUS Lehramt 1 |
| Mittelgeber: | Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie( BMWI) |
| Projektpartner: | IHK Bodensee-Oberschwaben |
| Mitarbeit: | Prof. Dr. Bela Mutschler |
| Projektlaufzeit: | 01.09.2009- 31.12.2011 |
| Bewilligte Mittel: | 236.842.-- € (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie( BMWI)) |
| Mittel gesamt: | 236.842.-- € |
| Links: | KECoS |
| Publikationen: | 2012, Erfolgreiche Onlineshops - Erfolgsfaktoren und Fallstrickemehr... 2012, Erfolgreiche Onlineshops - Erfolgsfaktoren und Fallstrickemehr... 2012, Erfolgreiche Onlineshops - Erfolgsfaktoren und Fallstrickemehr... 2012, Social Commerce - Echte Chance oder Hype?mehr... 2012, Suchmaschinenmarketing - Sinnvoller Lösungsbaustein für erfolgreiche Webseiten von Existenzgründern?!?mehr... 2011, Facebook, Twitter & Co. - Einbindung in das betriebliche Marketing des Handwerksmehr... 2011, Facebook, Twitter, XING & Co. - Einbindung in das betriebliche Marketing von KMUsmehr... 2011, Online-Marketing 2.0: Warum weniger manchmal doch mehr ist!mehr... 2011, Online-Marketing 2.0: Warum weniger manchmal doch mehr ist!mehr... 2011, Sicherheit im Web 2.0mehr... 2011, Social Media abseits des Mainstream: Innovative, alternative Web-2.0-Anwendungenmehr... 2011, Social Media - Chance und Risikomehr... 2011, Social Media: Eine kritische Bestandsaufnahmemehr... 2010, Canadi, M., Höpken, W., Fuchs, M., Application of QR Codes in Online Travel Distribution, 137-148 Seiten, Springer, New York, ISBN 978-3-211-99406-1mehr... 2010, Mutschler B., Die eigene Webseite - Erfolgsfaktoren und Fallstricke für Unternehmenmehr... 2010, Höpken, W., Die Online-Präsenz im Social Webmehr... 2010, Höpken, W., E-Commerce - Trends und Perspektivenmehr... 2010, Mutschler B., Effektives Online-Marketingmehr... 2010, Mutschler B., Erfolgreich im Internet - Eine Einführungmehr... 2010, Höpken, W., Ganzheitliches Online-Marketingmehr... 2010, Höpken, W., Kriterien der Website-Evaluierungmehr... 2010, Höpken, W., Modernes Online-Marketing und soziale Medienmehr... 2010, Höpken, W., Online-Marketing und soziale Medienmehr... 2010, Mutschler B., Sind Blogs, Wikis & Co. etwas für kleine Unternehmen?mehr... 2010, Höpken, W., Social Media im Marketing-Mix für Hotellerie & Gastronomiemehr... |
| Projektstatus: | aktiv / läuft |