
| Gesundheitsförderung Master |

Falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, psychische Probleme und Alkoholkonsum verursachen die Volkskrankheiten moderner Gesellschaften.Sind die Folgeerkrankungen erst einmal da, sind sie nicht nur für den Einzelnen schwer zu tragen, sondern lassen auch die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Rund 70 Prozent der vorzeitigen Todesfälle können auf Lebensweise und Umweltbedingungen zurückgeführt werden. Mit behandelnder Medizin allein kann die Gesellschaft dem Krankheitsgeschehen nicht mehr begegnen.
Deshalb ist eine Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung dringend nötig. Eine moderne Gesellschaft muss früher ansetzen, die Gesundheit fördern und Krankheiten erst gar nicht entstehen lassen. In der Politik werden Prävention und Gesundheitsförderung inzwischen ernst genommen und aufgewertet. Das Arbeitsfeld wird seit einigen Jahren zu einer eigenständigen Säule des deutschen Gesundheitssystems ausgebaut. Diese aktuelle Aufwertung macht es für viele Berufsgruppen interessant.
Gleichzeitig wird die Qualität präventiver Leistungen ständig verbessert, wodurch die Anforderungen an die Kompetenzen der Akteure kontinuierlich steigen. Die Gesundheitsförderung als Arbeitsfeld wird wissenschaftlicher und professioneller, um auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren zu können. Der Masterstudiengang Gesundheitsförderung hat zum Ziel, fähigen Nachwuchs für dieses anspruchsvolle Arbeitsfeld auszubilden. Der Studiengang vermittelt Sozialarbeitern und Pflegepädagogen die notwendigen Handlungs- und Forschungskompetenz, um gesundheitsförderliche Maßnahmen zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.