
| Management im Sozial- und Gesundheitswesen Master |

"Master und was dann? Diese Frage hatte sich für mich nach dem Abschluss immer öfters gestellt. Während ich an der Masterarbeit feilte, befand ich mich in Elternzeit. Und damit hatte ich immer wieder Zeit, mir Gedanken über meine berufliche Zukunft zu machen. Ein Jobwechsel nach der Wickelzeit? Dieser Gedanke schärfte sich, als ich die Stellenanzeige der Suchtkrankenhilfe der Zieglerschen Anstalten in Wilhelmsdorf, Landkreis Ravensburg, las: Stabstelle in der Geschäftsführung, 80 Prozent Stellenumfang, Qualitäts- und Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit als studierter Sozialpädagoge, gelernter Tageszeitungsjournalist und frisch gebackener MBA bewarb ich mich und bekam den Zuschlag. Seit 1. August 2008 nun bin ich in der Suchtkrankenhilfe. Viel Arbeit, aber noch viel mehr Gestaltungsmöglichkeit. Das gefällt mir.Und rasch wurde mir klar: Diese Stelle habe ich vor allem durch und wegen meines Masters ergattert."
Harald Dubyk (MBA)
"Mein Name ist Ursula Fennen, ich bin 44 Jahre alt, geschieden und habe 2 kleine Kinder. Seit dem 1. März 2010 bin ich die fachliche Geschäftsführung der Suchthilfen der Zieglerschen gGmbH. Zuvor war ich ärztliche und therapeutische Leiterin der Fachklinik Hohenrodt der Suchthilfen der Zieglerschen gGmbH in Attenweiler, Landkreis Biberach sowie die ärztliche Leitung der Tagesrehabilitationen der Suchthilfen der Zieglerschen gGmbH in Ravensburg und Ulm.
Ich bin Fachärztin für Psychiatrie und führe die Zusatztitel Psychotherapie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen, darüber hinaus verfüge ich noch über die Verkehrsmedizinische Qualifikation und die Suchtmedizinische Grundversorgung im Bereich Psychiatrie.
Nach der Geburt meines zweiten Kindes habe ich an der Hochschule Ravensburg-Weingarten 2004 das Studium Management im Gesundheitswesen begonnen. Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete ich als Chefärztin der Abteilung für Suchterkrankungen im Zentrum für Psychiatrie in Bad Schussenried. Bei der Erstellung der Masterthesis habe ich von den Verantwortlichen für den Studiengang sehr viel Verständnis und Unterstützung erfahren und konnte dadurch trotz einiger persönlicher Veränderung mein Studium erfolgreich beenden.
Persönlich habe ich im Zweitstudium besonders profitiert von Management- und Organisationslehre. Die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, die ich erwerben konnte, geben mir Sicherheit in Verhandlungen mit Kostenträgern. Nach fast 20 Jahren wieder zu studieren und somit auch in diesem Lebensabschnitt die Möglichkeit zu haben, erneut soziale Kontakte zu Kommilitonen zu knüpfen, die dann im weiteren, aktuellen Berufsleben aktivierbar sind, gehört ebenso zum Nutzen, den ich aus dem Studium ziehen konnte.
Das Foto zeigt mich bei meiner feierlichen Einführung in das Amt der fachlichen Geschäftsführerin am 15. April 2010 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Zieglerschen, Herr Prof. Rau und dem Kaufmännischen Vorstand Herrn Baumann."
Dr. Ursula Fennen (MBA)
"Das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium Management im Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Ravensburg-Weingarten stellte für mich neben Beruf und Familie eine Herausforderung dar. Die unkomplizierte Unterstützung von Seiten der Hochschule rund um das Studium selbst war hier sehr hilfreich. Inhaltlich und konzeptionell ist der Studiengang meines Erachtens aktuell und ausgewogen - auch was die Aufteilung zwischen Präsenz- und Selbst-Lernphasenbetrifft. Wer sich beruflich für die Gestaltung sozialer Dienstleistungen fortbilden will, ist mit dem Studiengang MSG sehr gut beraten."
Martin Diez (MBA)
Hallo Zusammen,
mein Name ist Christian und ich bin momentan (Juni 2010) im 2. Semester des MSG-Studienganges an der HS Weingarten. Meine bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Ich kann das Erlernte, das in teils lebhaften, teils weniger lebhaften Vorlesungen, vermittelt wird und wurde, in vielen Bereichen meiner täglichen Arbeit anwenden, da durch die Dozenten, die großteils aus der Praxis kommen, der Bezug zur Arbeit immer wieder hergestellt wird. Die Vorlesungen sind somit nicht abstrakt nach „Schema F“ vorformuliert und abgelesen, sondern viel mehr ausgerichtet an den Aufgaben, die jeder einzelne im Kurs zu bewältigen hat.
Dies ist nicht immer einfach, da unser Jahrgang von der Pflegedienstleitung bis zum Pfarrer sehr heterogen ist und somit alle Studierenden unterschiedliche Ansprüche an die Vorlesung mitbringen.
Der größte Lerneffekt hat sich bei mir in den Projektarbeiten ergeben, die jedes Semester zu erstellen sind. Bei diesen Arbeiten sollen sich unterschiedlich große Gruppen unter Anwendung von verschiedenen – vorher erlernten – Managementtechniken und den damit verbundenen Instrumenten ein Thema selbst erarbeiten und das Ergebnis im Plenum vortragen. Durch die Anwendung der o. g. Techniken sind diese – wie oben bereits erwähnt – nicht nur abstrakt auf dem Papier vorhanden, sondern werden durch einen selbst mit Leben gefüllt.
Ein weiteres sehr angenehmes Procedere im Studiengang ist der wechselnde Studienort zwischen Weingarten und Überlingen.
Aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Studiengang ist schlussendlich nur noch zu erwähnen, dass dieser – auch neben dem eigentlichen Job – gut leistbar und eine Bereicherung ist.
Gruß Christian