
| Umwelt- und Verfahrenstechnik Master |

Das Studium dauert 3 Semester. Vorlesungen, Übungen und Labore finden in Konstanz und Weingarten statt. Der Unterrichtsplan ist jedoch so gestaltet, dass der Reiseaufwand für die Studierenden so gering wie möglich gehalten wird. In den ersten beiden Semestern belegen die Studierenden jeweils drei Module, im dritten Semester schreiben sie die Master-Thesis. Der Abschluss „Master of Engineering“ (M.Eng.) ist ein zweiter berufsqualifizierender Abschluss.
Ziel des Masterstudienganges Umwelt- und Verfahrenstechnik (UVT) ist es, Aufgabenstellungen aus den Bereichen Umwelttechnik und Verfahrenstechnik eigenverantwortlich, auf der Grundlage einer breiten Fachausbildung und der persönlichen Befähigung zum strukturierten und führungsorientierten Handeln erfolgreich zu bearbeiten. Dazu wird, ausgehend vom erfolgreich abgeschlossenen Vorstudium, ein Profil vermittelt, welches das relevante Wissen der Absolventen im Bereich Umwelttechnik und Verfahrenstechnik verbreitert, punktuell vertieft und zur beruflichen Nutzung bereitstellt.
Zur Durchführung des Moduls Bioverfahrenstechnik wird die Beruferfahrung externer Lehrbeauftragter genutzt. Die Studierenden qualifizieren sich in der anwendungsorientierten Bioverfahrenstechnik, um ihre erworbenen Kenntnisse als Fachleute für Umwelt- und Verfahrenstechnik einzusetzen.
Die Studierenden entwickeln verfahrenstechnische Prozesse systematisch, arbeiten schnell und effizient in Projekten des Anlagenbaus mit und lösen erfolgreich Führungsaufgaben in Innovationsprozessen.
(= Wahlmodul, angeboten von der Hochschule Konstanz)
Die Studierenden kennen die Gesetzmäßigkeiten der Thermodynamik in Bezug auf Umwelt- und Verfahrenstechnik und können sie in der Praxis anwenden. Sie sind mit den Gesetzmäßigkeiten der Wärmeübertragung und des Stofftransports vertraut und können Konzepte zu Betrieb, Auslegung und Modellierung von Chemiereaktoren entwickeln.
(= Wahlmodul, angeboten von der Hochschule Konstanz)
Die Studierenden gehen verfahrenstechnisch mit Stäuben und Suspensionen um, ihnen sind die Umweltrisiken bei Emissionen bewusst, sie haben ein großes Wissen über den Betrieb von biotechnischen, pharmazeutischen oder lebensmittelverarbeitenden Anlagen und deren störungsfreien und wirtschaftlichen Betrieb.
(angeboten von der Hochschule Ravensburg-Weingarten)
Die Studierenden verstehen physikalische, chemische und biologische Zusammenhänge der Umweltanalytik. Sie haben ein Grundverständnis für verschiedene analytische Methoden und deren schwerpunktmäßige Einsatzgebiete. Beurteilen können sie, wie und mit welchen Methoden analytische Fragestellungen anzugehen sind, warum verschiedene Stoffe und Komponenten umweltschädlich sind und wie sich diese Stoffe in der Natur verhalten.
(angeboten von der Hochschule Ravensburg-Weingarten)
Die Studierenden setzen komplexe technische Problemlösungen mit höchster stofflicher und energetischer Effizienz und minimaler Umweltbelastung um.
Die Studierenden erkennen und analysieren energiewirtschaftliche Zusammenhänge und Prozesse der Energiebereitstellung.
Sie erkennen und verstehen die derzeitige Situation und die Zukunftszenarien für die Verfügbarkeit fossiler Ressourcen.
Sie bewerten, analysieren und bilanzieren die Verwertung und Umsetzung von Bioenergieträgern (Biomasse, Biokraftstoffe).
Sie erlangen Kenntnisse über Anwendbarkeiten der Basistechnologien zum Einstieg in eine regenerative Grundstoffwirtschaft.
Die Studierenden haben eine konkrete Problemstellung aus dem Gebiet der Verfahrens- und Umwelttechnik durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden und ingenieurtechnischer Kenntnisse selbständig geplant und gelöst.