
| Umwelt- und Verfahrenstechnik Master |

Umwelt- und Verfahrenstechnik trifft man in allen Bereichen des Lebens an – wenn auch nicht immer für alle unmittelbar sichtbar. Filteranlagen, die Luft, Wasser und Boden vor schädlichen Substanzen schützen, Anlagen, mit denen Lebensmittel oder Arzneien produziert werden, biochemische Analysen und vieles mehr haben Ingenieure der Umwelt- und Verfahrenstechnik entwickelt.
Deshalb sind die Berufsaussichten für Absolventen der Umwelt- und Verfahrenstechnik gut. Nach übereinstimmender Prognose der großen Verbände, Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), wird der Bedarf an Ingenieuren auf diesem Gebiet in den kommenden Jahren sprunghaft an steigen, da die Hälfte aller berufstätigen Ingenieure die Altersgrenze erreicht. Auch jetzt haben Studierende schon oft vor ihrem Abschluss Übernahmezusagen oder sogar Arbeitsverträge in der Tasche. Durch die praxisnahe Ausbildung an den beiden Hochschulen ist der Kontakt zur Wirtschaft immer gegeben.
In den Labors der Hochschulen besteht die Möglichkeit, aktuelle Forschungsthemen zu bearbeiten und die Master-Thesis zu schreiben. Der direkte Kontakt mit der Wirtschaft – also potentiellen Arbeitgebern – erhöht die Jobaussichten. Unternehmen stellen sehr gern Nachwuchsingenieure ein, von deren Fähigkeiten sie sich bereits – sei es im Rahmen eines Praktikums oder der Masterarbeit - überzeugen konnten.
Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Masterabsolventen der Umwelt- und Verfahrenstechnik steht der gesamte Industriebereich der Pharmazie, der Nahrungsmittelindustrie über den Anlagen- und Apparatebau bis hin zur Energietechnik, zur Biotechnologie und zur Medizintechnik offen. Arbeitsplätze bieten außerdem öffentliche und private Umwelt- und Analytiklaboratorien, der öffentliche Dienst sowie Ingenieurbüros. Mit dem in Europa und vielen anderen Ländern der Welt anerkannten Masterabschluss haben die Absolventen auch im Ausland gute Jobchancen.
„Wer Umwelt- und Verfahrenstechnik studiert, investiert in die persönliche Zukunft. Die Industrie braucht dringend gut ausgebildete Ingenieure. Unsere Masterstudierenden bekommen oft schon vor Abschluss ihres Studiums Arbeitsverträge bei renommierten Unternehmen angeboten. Auch für die Beamtenlaufbahn im höheren Dienst stehen ihnen mit unserem Studienabschluss alle Türen offen.“
Professor Dr.-Ing. Werner Hofacker
Hochschule Konstanz
„Unsere Kunden in aller Welt legen Wert auf kompetente technische Beratung. Für die breite Palette von Fachthemen im Anlagenbau benötigen wir solide und breit ausgebildete Verfahrenstechnik-Ingenieure, die sich flexibel den Aufgabenstellungen anpassen und in Kooperationen einbringen können.“
Dr. Hans Hoppe
Leiter Technik, Coperion Wäschle GmbH
„Die Papierindustrie zählt zu den wasserintensiven Industrien. So sind für unsere Kunden – und folglich auch für uns – die Prozesswasser aufbereitung und Abwasserreinigung immer wichtiger werdende Themen. Neben den konventionellen Technologien setzen wir dabei zunehmend auf innovative Verfahren (anaerobe Biologien, Membrantechnologie ...). Wir begrüßen es daher sehr, dass sich die Hochschule in unserer Nachbarschaft diesen Zukunftsthemen widmet und sogar einen Masterstudiengang anbietet. Sie unterstützt damit die einschlägigen Industrien mit hochqualifizierten Absolventen und hilft, ihre Spitzenposition im schwieriger werdenden internationalen Wettbewerbsumfeld zu halten.“
Werner Geßler, Senior Vice President
Voith Paper Fiber Systems GmbH & Co. KG
„Der Masterkurs Umwelt- und Verfahrenstechnik bot mir Gelegenheit, das im Diplom-Studium erlangte Wissen zu vertiefen und zu verbreitern. Besonders positiv fiel mir auf, dass in kleinen Gruppen und bei intensiver Betreuung gearbeitet wurde. Projektarbeiten und die Abschlussarbeit konnten in der Industrie angefertigt werden. Der Masterkurs war eine gute Vorbereitung auf meine jetzige Tätigkeit: Ich bin dabei, eine Doktorarbeit zu schreiben.”
Barbara Sturm
Masterabsolventin