RegiDisp
Rechnerunterstützung für
Anschlusssicherung, Streckendisposition und Konfliktmanagement
Gelegentliche Verspätungen im Verkehrsbetrieb führen häufig zu Folgeproblemen in Form von Anschlußgefährdungen und Belegungskonflikten.
In beiden Fällen müssen rasch fundierte und an der Qualität des Gesamtbetriebs orientierte Entscheidungen getroffen werden.
Im einen Fall geht es darum ob ein Anschluss trotz erheblicher Verspätung noch aufgenommen werden kann oder ob er aufgegeben werden muss, im anderen Fall ist möglichst frühzeitig zu entscheiden, ob Kreuzungen oder Überholungen dort stattfinden, wo der veröffentlichte Fahrplan sie vorsieht, oder ob sie verlegt werden müssen.
Diese Entscheidungen sind in der gebotenen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit nur mit Unterstützung durch ein rechnergestütztes Werkzeug wie RegiDisp zu fällen.
Pilotbetrieb bei der HzL
Seit dem 16.12.2002 läuft das System bei der HzL im Probebetrieb.
Nachstehende Grafik zeigt das Pilotgebiet.
vergrößern: bitte anklicken
- Netzlänge ca. 250 km - Ausschließlich eingleisige Strecken - Zugfrequenz ca. 1,5 Zügen pro Stunde und Richtung, mehr in Spitzenzeiten. - 4 Knoten des 3-Löwen-Takts (Taktfahrplan Baden-Württemberg) beteiligt - ca. 35 Zugfolgestellen - alle Strecken der DBAG und die HzL-Streck Sigmaringen - Hechingen mit elektrischer Streckensicherung ausgerüstet. gen
Weitere Einsatzmöglichkeiten
- Netzorientierte Erstellung von Fahrplänen
- Untersuchung zum Einfluss der Infrastruktur auf die Fahrplanstabilität
- Anschlusssicherung im gesamten Nahverkehr (Bahn, Straßenbahn, Bus)
- Durchsatzoptimierung von Wasserstraßen
Downloads
Informationsschrift über RegiDisp [206 KB]
Information über Untersuchungen zur Fahrplanstabilität [173 KB]
auf der Strecke München-Pasing - Mittenwald
Weitere Veröffentlichungen