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Sommerfest 50 Jahre HRW

Erinnerungen an frühere Zeiten wurden wieder wach: Labor Verfahrenstechnik
Quelle: Kiechle

Bei strahlendem Sommerwetter feierte die Hochschule Ravensburg-Weingarten am Samstag mit einem großen Sommerfest ihr 50-jähriges Bestehen. Schon am Vormittag drängten zahlreiche Gäste, darunter viele Kinder und Jugendliche, in Richtung Hauptgebäude. Eine große Hüpfburg in Form eines Rot-Kreuz-Wagens vor dem Eingang zur Hochschule sorgte genauso für Aufmerksamkeit wie eine aufblasbare Kletterwand, an der große und kleine Besucher ihre Kletterkünste erproben konnten.

Reger Besucherandrang herrschte auch im Innern des Hochschulgebäudes. Bei der Dampfmaschine im Foyer sammelte sich eine Besuchergruppe, um bei einer Führung mit Professor Dr. Eugen Mayer Interessantes aus der Hochschulchronik zu erfahren. Andere Erwachsene strömten in einen Hörsaal, wo Professor Dr. Andreas Siggelkow auf launige Art „GPS für Dummies“ erklärte, während unweit davon entfernt ganz junge Sommerfestbesucher bei einer Kurzvorlesung erfuhren, woher die Handys alle kommen und wohin sie nach ihrem Gebrauch wieder verschwinden. Anschaulich erklärte Professor Dr. Andreas Pufall seinen Juniorstudierenden, dass China wegen seiner großen Bevölkerungszahl auch den größten Markt an Handyabnehmern verzeichne und daher sinnvollerweise dort auch die meisten Handys produziert würden. Die begeisterten Kids erfuhren aber auch, dass ein Handy aus rund 500 verschiedenen Einzelteilen besteht und nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern bei den richtigen Sammelstellen abgegeben werden sollte, damit die Rohstoffe entsprechend aufbereitet werden können. „Das hier macht mir viel mehr Spaß als Schule“, strahlte die zehnjährige Sofie am Ende der Kurzvorlesung. „Vielleicht treffen wir uns nach eurer Schulzeit ja wieder an der Hochschule“, ermunterte Pufall seine jungen Zuhörer.

Begeistert nahmen Sommerfestbesucher auch das Angebot wahr, offene Hochschullabore zu besichtigen. Auf großes Interesse stieß die Versuchsausstellung, in der unter anderem Frank Leuze zeigte, wie eine kleine Globus-Kugel mittels iPad, Fritz-Box, Mini-Web-Server und Stromregler zum Schweben gebracht werden konnte. „Da hat sich jetzt aber jemand eingemischt“, sagte er lachend, als sich der Miniglobus ohne sein Zutun wie von Geisterhand plötzlich senkte, weil ein Gast mit seinem Smartphone hantiert hatte. Gleich daneben erfuhren die Besucher, dass mit 3D-Druckern vielleicht schon bald Zahnersatz, Kleidungsstücke oder Schuhe gefertigt werden können und wie es durch entsprechende Programmierung beziehungsweise Systemsteuerung gelingen kann, eine Drohne konsequent hinter einem rosaroten Luftballon herfliegen zu lassen. Das Hochschulteam präsentierte aber auch innovative Rollstühle und E-Bikes, moderne Energie-Technologien sowie die unterschiedlichsten Robotersysteme. Besonderer Beliebtheit erfreute sich der humanoide Roboter Nao, der detailgetreu die Bewegungen von Besuchern imitierte und dessen Augen dabei vor Freude blau, grün und rot leuchteten.

Für strahlende Besucheraugen sorgten im Bereich Kraftfahrzeugtechnik die Rennwagen der Formula Student. Das Team bestehe aus rund 40 engagierten Hochschulstudenten aus verschiedenen Studiengängen, die im Lauf eines Jahres nach genauem Reglement ihren eigenen Rennwagen bauen. „Dabei kommen insgesamt rund 20.000 Arbeitsstunden zusammen“, erfuhren die staunenden Besucher. „Du, Papa, ich muss noch zählen, wie viele Treppenstufen in der Hochschule vom Keller bis nach oben führen. Dass die Lehrer hier Dozenten heißen, weiß ich schon“, sagte ein kleiner Junge. Wie viele andere nahm er mit Feuereifer an der Campus-Rallye teil, bei der ganz junge Besucher ihren Bachelor oder Master ablegen konnten.

Mit einem Auftritt von Schauspieler und Kabarettist Uli Boettcher war auch beste Unterhaltung garantiert. Verschiedene Musikformationen und Bands sorgten darüber hinaus für das musikalische Vergnügen und die Studentenwerk-Seezeit verwöhnte die Sommerfestbesucher mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot. „Faszinierend, was für eine erfolgreiche Entwicklung die Hochschule in den vergangenen 50 Jahren genommen hat. Das war anfangs keineswegs so absehbar“, freute sich Sommerfestgast Ulrich Müller, der als CDU-Landtagsabgeordneter die Hochschule seit vielen Jahren begleitet und deren Ehrensenator ist. Von Anfang an hätten Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Sachen Hochschule an einem Strang gezogen, so Müller weiter. Dieses Erfolgsrezept habe sich bewährt und trage wertvolle Früchte.

Barbara Müller


Seit bereits 50 Jahren sind die Türen der Hochschule Ravensburg-Weingarten für Studenten geöffnet. Am Samstag öffnete die Bildungseinrichtung ihre Pforten auch für Familien und interessierte Bürger, um das goldene Jubiläum mit einem Sommerfest zu feiern. Die Veranstaltung ist der erste Teil der Festlichkeiten rund um den Geburtstag der Hochschule. Anfang November findet dann der offizielle Festakt statt. Höhepunkt des Sommerfests war der Auftritt von Kabarettist und Schauspieler Uli Boettcher, der mit Auszügen aus seinem Programm „Ü40 – die Party ist zu Ende“ begeisterte.

Fliegende Drohnen, tanzende Roboter und 3D-Drucker in Aktion: Auf der Geburtstagsparty der Hochschule in Weingarten gab es viel zu sehen. Ein Mix aus Unterhaltung und Informationen erwartete die großen und kleinen Besucher. Ein Blick über den Campus zeigte, dass Theorie nicht immer theoretisch sein muss. Mit der Vorlesung „Grillen – eine thermodynamische Betrachtung“ gab Professor Florian Kauf nützliche Tipps für die nächste Grill-Party.

Auch Kinder konnten Vorlesungen besuchen und sich mit der Frage beschäftigen: „Müssen Roboter auch Hausaufgaben machen?“. Neben akademischen Programmpunkten, durften sich die jungen Wissenschaftler auf der Hüpfburg oder an der Kletterwand verausgaben. „Es macht viel Spaß hier. Wenn ich groß bin, will ich auch mal hier studieren“, sagt der Grundschüler Florian Bader, der mit seinen Eltern zum Sommerfest gekommen ist.

Wer schon immer hinter die Kulissen der Hochschule schauen wollte, konnte am Samstag auch die Labore der verschiedenen Fakultäten besuchen. Im Labor für elektrische Maschinen wurden diverse Antriebstechniken vorgeführt. Die Teilnehmer lernten Bremstypen kennen und konnten anhand von Versuchen sehen, wie sie funktionieren. In der Laborausstellung der Fakultät Elektrotechnik ging es besonders spannend zu. Der kleine Roboter Nao imitierte die Bewegungen und Tanzeinlagen der Besucher. Zwei Meter weiter machte eine Drohne Loopings. Außerdem verteilte ein anderer kleiner schwarzer Roboter Prospekte. Im Labor für Fahrzeugtechnik stellten die Studenten selbstgebaute Autos vor, mit denen sie an Rennen teilnehmen. „Wir haben die Fahrzeuge selbst konstruiert und gebaut und freuen uns sie zeigen zu dürfen“, erklärt Philipp Schmitt, der im sechsten Semester Fahrzeugtechnik studiert. „Das Sommerfest ist eine gute Gelegenheit, zu zeigen was wir machen, und das auch noch bei schönem Wetter“, ergänzt er lachend. Neben wissenswerten Inforationen gab es auch hörenswerte Darbietungen von einer afrikanischen Musikgruppe. Auch die Begrüßung vom Rektor Thomas Spägele war musikalisch untermalt. Er hatte zum Geburtstag der Hochschule zwei Wünsche: „Bleiben Sie uns treu als Freunde der Bildungsstätte und genießen Sie den Tag“.

sz online


Feiern Sie mit!
Whiteboard-Animation zum 50-jährigen Bestehen der Hochschule Ravensburg-Weingarten.
Quelle: http://youtu.be/2WVxr0ZTcP4

Konzepte 16
Konzepte 16
Quelle: Öffentlichkeitsarbeit

Zum Jahresbeginn kam die neue Ausgabe des Hochschulmagazins Konzepte raus!

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Aktueller Bericht des Rektors

Quelle: Öffentlichkeitsarbeit