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Angewandte Informatik
Bachelor

Berufsbild

Was ist Informatik?

Informatik entstand aus Mathematik und Elektrotechnik. Sie ist die Wissenschaft von der Informationsverarbeitung mit Hilfe von Rechenanlagen. Die ersten Rechner wurden in den 1940er Jahren entwickelt. Informatik ist eine Basis- und Querschnittsdisziplin, die eng mit anderen Fachgebieten verbunden ist.

Informatikerinnen und Informatiker gestalten die Zukunft!
Quelle: Michael Welß

Informatik ist mehr als:

  • Computer programmieren oder zusammenbauen
  • Arbeit mit Maschinen statt mit Menschen
  • Reine Mathematik
  • Surfen im Internet
  • Erstellung von Webseiten

Was bedeutet "Angewandte" Informatik?

Für die Informatikstudiengänge haben sich Zusatz-Bezeichnungen durchgesetzt, die deutlich machen, wo der Schwerpunkt im Studium liegt.

Zum Beispiel:

  • Angewandte Informatik
  • Technische Informatik
  • Medieninformatik
Angewandte Informatik
Der Zusatz "Angewandte" Informatik zeigt, dass der Studiengang praxisorientiert ist. Die Fächer des Studiengangs stellen überall den Anwendungsbezug her. Das beginnt schon bei den Grundlagenfächern. Hier wird Wert darauf gelegt, das theoretische Wissen mit Praxisbeispielen anschaulich zu vermitteln.

Technische Informatik
Die Technische Informatik ist deutlich näher an der Hardware und näher am Studium der Elektrotechnik. Viele Studierende beschreiben die Technische Informatik als trockener und weniger anschaulich.

Medieninformatik

Studiengänge der Medieninformatik versuchen, beides zu vermitteln: Informatikwissen und gestalterisches Wissen.
Auch in Weingarten können die Studierenden ihren Schwerpunkt auf Spiele und Digitale Medien legen. Wer in Weingarten erfolgreich die Studienrichtung Spiele und Digitale Medien studiert hat, ist ein gesuchter Spezialist bei Spiele-Entwicklern, Webentwicklung, Usability-Engineering oder bei Postproduktionshäusern.

Informatik an Universitäten
Die Informatik an Universitäten ist viel theoretischer. Die Entwicklung von Algorithmen steht im Vordergrund. Dafür müssen die Studierenden sehr anspruchsvolle Mathematikvorlesungen hören und bestehen. Die Durchfall- und Abrecherquoten sind sehr hoch an Universitäten.


Quelle: David Biskupek, Philipp Pitrella, Florian Malsam

Informatiker gestalten die Welt

Was glauben Sie, wo Informatiker überall benötigt werden?
Heutzutage gibt es so gut wie keinen Bereich, den die Informatik nicht prägt und gestaltet. Vor einigen Jahren noch, hatten die wenigsten Menschen Computer oder Handys. Jetzt sind diese Dinge nicht mehr wegzudenken. Informatik gehört zu unserem Alltag. Verstärkt wird dieser enorme Einfluss durch die weltweite Vernetzung über das Internet. Informatik ist nicht nur in offensichtlichen Bereichen präsent, sondern ist auch in Haushaltsgeräten wie Videorekordern oder Spülmaschinen. Diese Haupt-Trends werden sich auch in Zukunft fortsetzen. Informatiker benötigen daher auch sehr gute Fähigkeiten zur Kommunikation und Kooperation, eben auch mit Personen aus anderen Fachrichtungen.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten in vielen Bereichen

In so gut wie allen Branchen, spielen Informatiker eine zentrale Rolle am Betriebserfolg. Sie werden überrascht sein, wie viele Einsatzmöglichkeiten es gibt: Sie reichen von der Entwicklung verschiedener Softwaresysteme über die Administration von Computernetzen und –systemen, Mulimedia- und Internetprogrammierung bis zu IT-Beratung und Vertrieb (Link IT-Firmen). Nur um eine kleine Übersicht darzustellen. Viele Absolventen gründen nach ihrem Studium überdurchschnittlich oft eigene Firmen. In welchem Studiengang gibt es mehr Möglichkeiten?

Der Studiengang Informatik

Informatik wird in Deutschland seit Ende der 60er-Jahre als Studienfach angeboten. Die Inhalte in den Anfangssemestern sind meist gleich, unabhängig der von speziellen Ausrichtungen. Es gibt mehrere Teilgebiete der Informatik, z.B.: die Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Technische Informatik und die Angewandte Informatik.

Angewandte Informatik

Die Angewandte Informatik ist ein praktisches Teilgebiet der Informatik. Kenntnisse aus der Theoretischen Informatik, Technischen Informatik und Praktischen Informatik kommen in der Angewandten Informatik zur Anwendung. Was in der Angewandte Informatik getan wird? Hier werden Rechenanlagen, Software-Produkte und Verfahren für andere Wissenschaften (Physik, Chemie, Elektrotechnik, Medizin, …) oder Anwendungsgebiete hergestellt. Dabei ist ein ständig steigender Bedarf von hoch qualifizierten Informatikern zu verzeichnen.

Umfangreiche Qualifikationen und Kenntnisse werden vermittelt

Wer ein Informatikstudium beginnt, kommt in den Genuss eine umfassende und anwendungsorientierte Informatikausbildung (Link Fächer / Studienplan). So erschließt sich den Absolventinnen und Absolventen ein breites Berufsfeld in der Informationstechnik. Sie interessieren sich dafür wie anspruchsvolle Anwendungsprobleme mit Hilfe moderner Informationstechnologie gelöst werden? Dann sollten sie über ein Studium der Angewandten Informatik ernsthaft nachdenken!

Informatiker haben ähnliche Charaktereigenschaften

Wer kennt das Stereotyp eines Informatikers nicht? Einzelgänger, keine Freunde. Doch dieses Bild ist längst veraltet.
Heute arbeiten Informatiker im Team und sollten nicht nur mathematische und analytische Fähigkeiten mitbringen, sondern auch Spaß an Teamarbeit, ein gutes Vorstellungsvermögen und Geduld. Denn bis ein Programm wirklich läuft, muss so mancher Fehler im Code ausgebügelt werden.

Als Teamplayer arbeiten sie mit anderen Experten zusammen.

Immer mehr freie Arbeitsplätze bei immer weniger Studierenden

Durch die ständig weiter gehende Verbreitung von Computern ergibt sich automatisch auch eine stetig steigende Nachfrage nach Informatikern. Diesem stabilen Trend steht allerdings ein nachlassendes Interesse der Studierenden an technischen Fächern gegenüber. Zitat FAZ Hochschulanzeiger: "Die Branche klagt 2008 über 40.000 unbesetzte Stellen. Weil der Mangel an Informatikern immer größer wird, sind die Aussichten für IT-Spezialisten exzellent." Gefragt sind vor allem Software-Entwickler, Berater und Projektmanager. Dabei ist der deutsche Mittelstand deutlich stärker vom Fachkräftemangel betroffen, da er im Gegensatz zu den großen global agierenden Unternehmen nicht auf Fachkräfte aus dem Ausland zurückgreifen kann.


Quelle: Bitkom

Bildnachweis: Bilder von Wikipedia.de und Michael Welß verwendet.