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Fahrzeugtechnik
Bachelor

Berufsbild

Was machen Fahrzeugtechnikingenieure?

Die Welt der Fahrzeugtechnik ist vielfältig: von der Entwicklung des Fahrgestells, Gutachtertätigkeit beim TÜV oder bei DEKRA, Entwicklung von automatisierten Getrieben, Untersuchung der Fahrstabilität von Fahrzeugen bis hin zur Tätigkeit als Vertriebsingenieur in der Kfz-Zulieferindustrie.
Der Fahrzeugtechnikingenieur forscht, entwickelt, prüft und verkauft Problemlösungen. Über die Hälfte der Ingenieure sind in der Forschung, Entwicklung und Konstruktion tätig. Sie verbessern im Sinne der Kundenwünsche, unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse und unter wirtschaftlichen Aspekten kontinuierlich ihre Produkte. Die andere Hälfte ist im Vertrieb, in der Produktion, Leitung, Verwaltung oder im Dienstleistungsbereich beschäftigt.

Die deutsche Fahrzeugtechnikindustrie ist Export-Weltmeister. In Amerika, Asien, Afrika und natürlich Europa finden sich Abnehmer unserer Fahrzeuge. Da die deutschen Automobilhersteller weltweit mit Niederlassungen vertreten sind, ergeben sich Tätigkeitsfelder der Fahrzeugingenieure in der ganzen Welt.


Quelle: VDMA-Ingenieurerhebung 2007


Als interdisziplinärer Fachmann findet der Fahrzeugtechnikingenieur im weitesten Sinn überall dort seine Aufgaben, wo Verbrennungsmotoren verwendet werden. Auch dort, wo technischer Sachverstand für Dienstleistungen erforderlich ist, findet man Fahrzeugtechnikingenieure. Aber auch dort, wo technischer Sachverstand für Dienstleistungen erforderlich ist, findet man sie.

Weil Ingenieure vielfältig und weltweit tätig sind, kommen sie auch voran. Gerade in den vielen kleineren oder mittleren Unternehmen ergeben sich Aufstiegschancen, schnell und umfassend Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungsprofil

Sie fragen sich vielleicht, welche Voraussetzungen für ein Ingenieurstudium notwendig sind und was ein erfolgreicher Maschinenbauingenieur oder Fahrzeugtechnikingenieur so alles können und wissen muss?

Zunächst einmal: Interesse für Mathe und Physik sollte schon vorhanden sein, auch einigermaßen gute Leistungen in diesen Fächern. Muss man ein Bastler sein? Das kann nicht schaden, ist aber kein Muss. Doch wer schon als Kind neugierig darauf war, "wie Technik funktioniert", bringt gute Voraussetzungen für ein Ingenieurstudium mit.

Da der Ingenieurberuf in den letzten Jahren um viele neuartige Tätigkeitsfelder bereichert wurde, gestaltet er sich heute vielseitiger und abwechslungsreicher als je zuvor. Damit verbunden sind auch neue und veränderte Anforderungen an Ingenieure.



Das fachliche Rüstzeug ist und bleibt für Ingenieure das Wichtigste. Mit der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung der Absolventen von Fachhochschulen ist die Wirtschaft auch im wesentlichen zufrieden. Auf dem Wunschzettel der Unternehmen stehen vielmehr so genannte "soft skills" oder auch über- und außerfachliche Qualifikationen.

Dies sind:

  • Sprachkentnisse
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Kenntnisse in Projektmanagement
  • Grundlagenkenntnisse in Marketing und Vertrieb
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kunden- und Prozessorientierung
  • Effiziente Arbeitstechniken, Zeitmanagement
  • Denken in komplexen Systemen in Technik, Wirtschaft, Gesellschaft
  • Management- u. Führungswissen
Dieses Anforderungsprofil haben wir in den Studiengängen Maschinenbau und Fahrzeugtechnik in der Studienordnung weitgehend berücksichtigt. Dies führte auch dazu, dass beide Studiengänge ein gemeinsames Grundstudium haben.
Natürlich kann man persönliche Eigenschaften nicht an einer Hochschule lernen. Aber man kann an sich arbeiten.




In Baden-Württemberg gehört die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Ravensburg-Weingarten zu den besten drei Fakultäten im Bereich Maschinenbau.
Das bestätigt eine Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) vom Mai 2010.
Unter allen gelisteten Maschinenbaufakultäten an deutschen Fachhochschulen zählt der Weingartner Maschinenbau zu den Top zehn.