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Pressestimmen

Pressemitteilung Nr. 15 vom 10. März 2010

Studenten entwickeln Weltzeituhr in neuem Design

Im Takt der Welt an der Hochschule Ravensburg-Weingarten

Welche Uhrzeit ist gerade in Sydney, Australien? Mit der neu realisierten Weltzeituhr, die sich im Hauptgebäude der Hochschule Ravensburg-Weingarten befindet, lässt sich nicht nur dieser Frage ohne weiteres nachgehen. Insgesamt zwölf Studenten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik entwickelten in unterschiedlichen Projekt- und Bachelorarbeiten ein Konzept für die Weltzeituhr. Da die Uhr mit dem Internet verbunden ist, können weitere Informationen wie „Tag- und Nachtgrenze“ und „Wetterübersicht“ abgefragt werden.

„Mit diesem Projekt konnten die Studenten ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden, sie lernten aber vor allem kreatives Arbeiten über die Fachgebiete der Elektrotechnik und des Maschinenbaus hinaus“, sagt Professor Dr. Günther Kastner, der die Arbeiten betreute. Zuerst wurde ein Grundkonzept der Uhr ermittelt, das – im Vergleich zum Vorgängermodell – ein neues, platzsparendes Antriebskonzept mit Schrittmotoren und darin integrierter Leistungselektronik enthält. Die drei Zeiger der Uhr werden durch Zahnriemen betrieben, nur noch eine Leistungs- und eine Steuerungsleitung verbinden das Herz der Uhr mit der Rückwand, auf der die notwendige Elektronik untergebracht ist.




„Wir hatten in keinem Bereich eine Vorgabe und konnten sehr selbstständig und innovativ arbeiten“, berichtet der 27-jährige Stefan Frik. Die ehemaligen Maschinenbaustudenten Ronald Kessler und Stefan Frik waren für die Konstruktion beziehungsweise das „Gerüst“ der Weltzeituhr verantwortlich. Das Ziffernblatt und die Zeiger in Leichtbauweise spiegeln eine optisch leichte und moderne Uhr wieder. „Die Uhr sollte nicht nur stabil und funktional sein, sie sollte auch ein der Zeit entsprechendes Design haben“, erklärt Ronald Kessler.

In weiteren Projektarbeiten wurden Programme realisiert, welche die mittlere Ortszeit (beispielsweise MEZ) und die wahre Sonnenzeit für 50 Orte auf sechs Kontinenten, 40 größere Städte in Deutschland, Österreich und Schweiz und rund 150 Gemeinden der umliegenden Landkreise ermitteln. Der Maschinenbaustudent Benedikt Mahle setzte die letzten Akzente und entwickelte mit seiner Projektarbeit ein Beleuchtungskonzept mit modernen, mehrfarbigen LEDs. Je nach Aktivität der Uhr verändert sich der Beleuchtungszustand. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Uhr einfache Melodien endlos abspielen kann. Dies wird durch eine Eigenart der Schrittmotoren erreicht. Wenn die Motoren mit einer festen Drehfrequenz angesteuert werden, so entspricht die Frequenz einem bestimmten Ton. In zukünftigen Projekt- und Bachelorarbeiten soll die Funktionalität der Uhr weiter ausgebaut werden.






AutorIn: Lena Schmalisch
Erstellt am: 11. März 2010


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