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Maschinenbau
Bachelor

Energie- und Verfahrenstechnik

Prof. Thieleke: „Fragen zur Energieversorgung, Fragen zum rationellen Umgang mit Energie und mit der Ressource Umwelt bewegen unsere Gesellschaft, sie stellen Schlüsselthemen unserer Gesellschaft dar.“


Berufsfeld

Der ressourcenschonende Umgang mit Rohstoffen und vor allem mit Energie rückt bei technischen Aufgabenstellungen immer stärker in den Vordergrund. Die Energietechnik ist daher eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft. In der Energietechnik werden die Umwandlungsschritte der einzelnen Energieformen untersucht. Die dazu notwendigen Anlagen und Strömungsmaschinen werden behandelt, eingeschlossen ist auch die Nutzung regenerativer Energien. Im Vordergrund stehen die Bereitstellung und auch die Verteilung von Energie, die versorgungssicher, ressourcenschonend und wirtschaftlich zur Verfügung gestellt werden muss. Die Klimaschutzziele werden dabei ebenso betrachtet.
Die Verfahrenstechnik vermittelt Kenntnisse über physikalische und chemische Stoffumwandlungen. Dieses Wissen ist die Voraussetzung zum Verständnis entsprechender Produktions- und Energieumwandlungsprozesse, wesentliche Teilbereiche des technischen Umweltschutzes bauen auf ihr auf. Der produktionsintegrierte Umweltschutz strebt ein hohes Ziel an: Umweltbelastungen sollen in modernen Produktionsverfahren möglichst gar nicht erst entstehen. Dies gilt auch für die Energieerzeugung. Sind Abfallstoffe unvermeidlich, so werden diese weitgehend durch Recycling direkt wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Auch die durch Lärm und Strahlung hervorgerufenen Emissionsquellen werden betrachtet.





Die Verfahrenstechnik vermittelt Kenntnisse über physikalische und chemische Stoffumwandlungen. Dieses Wissen ist die Voraussetzung zum Verständnis entsprechender Produktions- und Energieumwandlungsprozesse, wesentliche Teilbereiche des technischen Umweltschutzes bauen auf ihr auf. Der produktionsintegrierte Umweltschutz strebt ein hohes Ziel an: Umweltbelastungen sollen in modernen Produktionsverfahren möglichst gar nicht erst entstehen. Dies gilt auch für die Energieerzeugung. Sind Abfallstoffe unvermeidlich, so werden diese weitgehend durch Recycling direkt wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Auch die durch Lärm und Strahlung hervorgerufenen Emissionsquellen werden betrachtet.
Der Absolvent der Studienrichtung Energie- und Versorgungstechnik findet ein breit gefächertes Einsatzgebiet in einem ausgesprochenen Wachstumssektor vor. Einsatzmöglichkeiten sind vor allem klein- und mittelständische Unternehmen, die Aufgaben der Energietechnik, der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik zu lösen haben. Es finden sich auch Einsatzmöglichkeiten in Ingenieurbüros, im Öffentlichen Dienst, in Unternehmen als Selbständiger oder Berater in den Bereichen Sekundär- und Regenerativenergien, Versorgungstechnik, Entsorgungstechnik, rationelle Energieanwendung, Reinhaltung von Luft, Boden und Wasser, Altlastenbeseitigung und Verfahrensgestaltung.



Studieninhalte

Thermo- und Strömungsmechanik und umweltanalytische Verfahren sind einführende Vorlesungen in „Energie- und Verfahrenstechnik“. Energietechnik, Alternative Energien, Strömungsmaschinen, Energietechnische Anlagen sind typische Vorlesungen aus dem energietechnischen Teil. Verfahrenstechnik, Modellierung und Simulation und Umwelttechnische Verfahren gehören zum verfahrenstechnischen Teil. Projekt­management, BWL, Investitions- und Kostenrechnung sorgen für fundierte betriebswirtschaftliche Grundlagen.



Studierende haben die Möglichkeit, Wahlfächer nach eigenem Interesse frei zusammen zu stellen. Dies ermöglicht es, den energietechnischen oder verfahrenstechnischen Bereich noch stärker auszuweiten.