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Hochschule Ravensburg-Weingarten siegt bei Wettbewerb „Energie für Bildung"




Informatik-Studierende informieren Schüler ihrer ehemaligen Schulen über ihr Studienfach

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) zeichnet heute die Hochschule Ravensburg-Weingarten als Sieger ihres Wettbewerbs „Energie für Bildung“ aus. Die Hochschule überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Studibotschafter für MINT-Studiengänge“, da es eine sehr gute Orientierungshilfe für Schülerinnen und Schüler bei der Studienfachwahl insbesondere in den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen bietet.

„Studierende sind die besten Botschafter für den eigenen Studiengang. Das zeigen uns auch die vielen positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Deshalb freuen wir uns über die Unterstützung durch den Preis“, sagt Prof. Klemens Ehret, Initiator des Projektes.

Bei der Initiative der Hochschule Ravensburg-Weingarten besuchen Informatik-Studierende des zweiten und dritten Semesters ihre ehemaligen Schulen und informieren Schülerinnen und Schüler über ihr Studienfach, die Studienanforderungen und -bedingungen. Das erfolg-reiche Projekt soll auch auf weitere Studienfächer aus den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ausgeweitet werden. „Schüler wünschen sich Initiativen wie die Studienbotschafter, weil sie wissen wollen, wie es ist, später zu studieren. Und wer könnte das besser vermitteln als Studenten, die noch vor Kurzem selbst die Schul-bank gedrückt haben?“, so Ehret.

Mit dem Wettbewerb „Energie für Bildung“ möchte die GVS dazu beitragen, Projekte in die Öffentlichkeit zu rücken und zu unterstützen, bei denen das Interesse von Kindern und Ju-gendlichen für technisch-naturwissenschaftliche Themen nachhaltig gefördert wird. „Die Initi-ative trägt durch authentische Informationen dazu bei, jungen Menschen den Zugang zu na-turwissenschaftlich-technischen Studienfächern zu erleichtern“, so Angela Grether, Projekt-leiterin des GVS-Wettbewerbs „Energie für Bildung“ bei der Preisverleihung.

Die Förderung über 1.000 Euro, die mit dem Preis verbunden ist, soll für die Erstattung von Fahrtkosten der Studi-Botschafter sowie für Aufwandsentschädigungen für die Projektverantwortlichen verwendet werden.

Über das Projekt Studibotschafter für MINT-Studiengänge
Die Initiative startete 2010. Im ersten Jahr besuchten die Studibotschafter, die an der Hoch-schule Ravensburg-Weingarten das Fach Angewandte Informatik studieren, sechs Schulen. Sie stellten ihren Studiengang vor und berichten über ihren Studentenalltag und alle Fragen rund um das Studentenleben. Die Rückmeldungen zum Projekt waren so positiv, dass in diesem Jahr weitere Schulen hinzu kommen. Darüber hinaus möchte die Initiative das Programm auch auf andere MINT-Studiengänge ausweiten. Das Projekt greift eine Initiative des Wissenschaftsministeriums auf und entwickelt sie so weiter, dass Schülerinnen und Schüler bestmöglich erreicht werden.


Über den Wettbewerb „Energie für Bildung“
Die GasVersorgung Süddeutschland führt den Wettbewerb „Energie für Bildung“ im zweiten Jahr durch. Mitmachen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die Projekte planen oder durchführen, bei denen das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaft und Technik gefördert wird. Die monatlichen Sieger werden mit bis zu 1.000 Euro ausgezeichnet. Bewerbungsschluss für das zweite Halbjahr 2011 ist Ende April 2011.

Im vergangenen Jahr gehörten das Stuttgarter Feriencamp NASSY, die Physik-Schülerlabor-Initiative, die Schillerschule Rheinfelden und das Kinderlabor des Fachbereichs Chemie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zu den Preisträgern. Preisträger in 2011 sind bisher die Schurwaldsternwarte in Aichwald und die Realschule Calmbach. Der Wettbewerb ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS im Bereich der Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Eine Ursache dafür ist fehlendes Interesse an diesen Themen. Dem möchte die GasVersorgung Süddeutschland mit ihrem Engagement entgegenwirken. Die im Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichneten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion.

Die Jury besteht aus Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Prof. Dr. Horst Hippler, Prä-sident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH sowie Dott.-Ing. Paolo Conti, Sprecher der GVS-Geschäftsführung und Brigitte Weiß, stellv. GVS-Betriebsratsvorsitzende. Alle Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern 2010 und 2011 sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.gvs-energiefuerbildung.de.


Text: Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Foto: Uta Heinemann




veröffentlicht von: Bachelorstudiengang Angewandte Informatik