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International Office
Akademisches Auslandsamt

Ausländerbehörde

Jeder Nicht-EU-Ausländer muss sich in den ersten sieben Tagen nach Einreise in Deutschland bei der Ausländerbehörde seines Wohnorts registrieren.

Die Ausländerbebörde der Stadt Weingarten befindet sich im gleichen Gebäude wie das Einwohnermeldeamt, Zimmer 9. Je nach anfangsbuchstaben des nachnamens ist dort eine andere Person zuständig:

A-G: Frau Mare, Tel. 0751 405-169, m.mare@weingarten-online.de
H-P: Frau Stöhr, Tel. 0751 405-164, l.stoehr@weingarten-online.de
Q-Z: Frau Bahr, Tel. 0751 405-261, k.bahr@weingarten-online.de

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag 08.30 - 12.00 Uhr
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 08.30 - 12.00, 13.45 - 17.30 Uhr

Das Ausländeramt der Stadt Ravensburg befindet sich in der Seestraße 9, Tel. 0751 82 - 190. Je nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens ist dort eine andere Person zuständig.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 09.00 – 12.00, 14.00 - 16.00 Uhr
Freitag                        09.00 - 12.00 Uhr

Staatsangehörige aller Nicht-EU-Länder müssen sich um eine Aufenthaltserlaubnis bewerben, falls sie länger als drei Monate bleiben möchten. Die Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden, bevor das Visum abläuft, also mindestens 4 Wochen vorher, besser sobald Sie alle folgenden Unterlagen haben:

  • Ausgefülltes Antragsformular, das Sie zuvor beim Ausländeramt geholt haben
  • gültiges Einreisevisum
  • gültiger Pass
  • biometrisches Passfoto
  • Studierendenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweis über ausreichende Krankenversicherung
  • Nachweis über genügend finanzielle Mittel, um den Aufenthalt zu finanzieren
  • Längerfristiger Mietvertrag auf Ihren Namen
In welcher Form genau die erforderlichen Nachweise von Ihnen erbracht werden müssen, erfahren Sie von dem für Sie zuständigen Ausländeramt.

Es werden € 720 für einen Monat und somit € 8.640 für ein Jahr vorausgesetzt . Die Aufenthaltserlaubnis wird in der Regel für ein Jahr ausgestellt, meist bis Ende des übernächsten Semesters. Danach muss die Aufenthaltserlaubnis jährlich verlängert und somit jedes Jahr aufs Neue ein Betrag von mindestens € 8.640 zur Sicherung des Lebensunterhalts nachgewiesen werden. Bitte beachten Sie, dass diese Summe Ihnen auch tatsächlich zur Verfügung stehen muss. Wenn Sie mit einem Sperrkonto eingereist sind, müssen Sie für jede Verlängerung Ihres Aufenthaltstitels wieder die jährliche Mindestsumme auf Ihrem deutschen Konto sperren.

Die Aufenthaltserlaubnis wird als Chipkarte im Kreditkartenformat vergeben (elektronischer Aufenthaltstitel = eAT). Auf dem Chip werden die biometrischen Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke, die bei der Beantragung genommen werden), Nebenbestimmungen (Auflagen) und die persönlichen Daten gespeichert. Die Bearbeitung des Antrags sowie jeder Verlängerung dauert etwa vier Wochen und kostet erstmalig € 100, dann jeweils € 96 für bis zu 3 Monaten und € 93 für mehr als 3 Monate. Falls Sie ein Stipendium aus öffentlichen Mitteln erhalten (z.B. ERASMUS+, Baden-Württemberg Stipendium) und der Ausländerbehörde einen Nachweis darüber vorlegen, ist der elektronische Aufenthaltstitel für Sie kostenlos.

Achtung: Für Exkursionen in die Schweiz brauchen Sie eine Aufenthaltsgenehmigung oder ein Multiple-Schengen-Visum.

Bitte beachten Sie unbedingt: Der Aufenthaltstitel wird zum Zweck des Studiums in Deutschland erteilt und ist zudem an den Studiengang der Hochschule gebunden, für den Sie Ihr Visum beantragt haben. Daher geht der Aufenthaltstitel nach einem Studienabbruch, z.B. durch Exmatrikulation wegen nicht bestandener Prüfung, verloren und Sie müssen Deutschland verlassen. Sie müssen auch dann ausreisen und in Ihrem Herkunftsland ein neues Visum beantragen, wenn Sie bereits eine Zulassung für einen anderen Studiengang erhalten haben.

Ohne Verlust des Prüfungsanspruches kann ein Wechsel des Studienganges innerhalb derselben Hochschule oder an eine andere deutsche Hochschule innerhalb der ersten 18 Monate nach Beginn des Studiums (Semester 1-3) ohne Einschränkungen vorgenommen werden. Sie müssen sich jedoch frühzeitig bei der zuständigen Ausländerbehörde melden. Ab dem vierten Semester kann der Wechsel des Studiengangs nur noch im Rahmen einer individuellen Ermessensentscheidung durch die zuständige Ausländerbehörde zugelassen werden.