Hochschule Ravensburg-Weingarten | Zurück zur Startseite

Erweitert »




Angewandte Gesundheitswissenschaft
Master

Studentische Projekte

Konzeptionelle Weiterentwicklung Siegel Gesunde Schule Bodenseekreis

Im Bodenseekreis ist seit Jahren das Präventionsprojekt "Siegel Gesunde Schule" etabliert. Dieses Zertifizierungsprojekt für Gesundheitsförderung im Setting Schule ist unter Mitwirkung der Hochschule Ravensburg-Weingarten entwickelt worden und hat … den großen Präventionspreis Baden-Württemberg gewonnen. Zertifizierungsprojekte sind dadurch geprägt, dass eine ausgewogene Balance zwischen Anforderungen an die Zertifizierten und Mehrwert durch das Zertifikat gefunden werden muss. Diese Balance muss im Sinne eines sich weiterentwickelnden Systems immer wieder neu austariert werden, gerade auch wenn sich Rahmenbedingungen ändern wie etwa aktuell durch das Inkrafttreten des Präventionsgesetzes. Im Rahmen des Projekts soll das Siegel Gesunde Schule im Bodenseekreis den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst und auf Basis bisheriger Erfahrungen weiterentwickelt werden. Dies betrifft speziell die eng miteinander verzahnten Siegelbereiche "Seelische Gesundheit", "Suchtprävention" und "Gewaltprävention". Für diese sollen bisherige Siegelkriterien überarbeitet und ggf. die Erhebungsformate angepasst werden. Hierbei sollen - wenn möglich - Anforderungen der GKV zur Förderung im Rahmen des Präventionsgesetzes Berücksichtigung finden. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Leiterin des Siegelprojekts Frau Christine Topcu stattfinden, auch mit der Fachgruppe und Jury für o.g. Siegelbereiche wird eine regelmäßige Abstimmung stattfinden. Prüfungsleistung ist ein Abschlussbericht, der für die Leitung des Siegelprojekts erstellt wird.

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Laura Arnold, M.Sc.

Projektlaufzeit:

01.05.2016- 28.02.2017

Projektstatus:

abgeschlossen


Burnout-Prävention an der Fakultät Soziale Arbeit Gesundheit und Pflege

Burnout ist als medizinische Diagnose zwar wissenschaftlich umstritten, wird aber in der Praxis dennoch immer häufiger festgestellt, zeigt häufig einen engen Zusammenhang mit dem Arbeitsfeld und dort wiederum mit bestimmten Berufsgruppen. Speziell Berufsgruppen des Sozial- und Gesundheitswesens und damit Studierende unserer Fakultät sind besonders gefährdet, im Laufe ihres Arbeitslebens einen Burnout zu entwickeln. Das Burnout-Risiko ist abhängig einerseits von den Bedingungen am Arbeitsplatz, andererseits jedoch auch von individuellen Einstellungen und Werten bzgl. der eigenen Person und der Arbeit. Die Hochschule ist eine Lebenswelt, die einerseits eigene Belastungen mit sich bringt, in der andererseits aber auch professionelle Einstellungen und Werte geprägt werden. Es ist daher naheliegend, in diesem Setting speziell bei Studierenden, die später berufsbedingt ein erhöhtes Risiko für einen Burnout tragen, verhaltens- und ggf. auch verhältnisbezogen gesundheitsförderlich bzw. primärpräventiv aktiv zu werden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts zur Burnout-Prävention für die Fakultät Soziale Arbeit Gesundheit und Pflege. Fußen sollte dieses Konzept auf einer Bedarfsanalyse. Das Konzept sollte v.a. auf spätere Problemlagen im Berufsfeld fokussieren, d.h. etwa verhaltensbezogen individuelle Ressourcen im Sinne der Gesundheitsförderung stärken. Hierbei sollten wenn möglich auch achtsamkeitsbasierte Interventionen berücksichtigt werden. Weiterhin können auch verhältnisbezogene Maßnahmen in das Konzept aufgenommen werden. Sofern möglich sollen Förderkriterien der GKV nach dem Präventionsgesetz für die Konzeption berücksichtigt werden.

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Laura Arnold, M.Sc.

Projektlaufzeit:

01.05.2016- 28.02.2017

Projektstatus:

abgeschlossen


Evaluation der kommunalen Gesundheitskonferenz des Bodenseekreises

Als AbsolventIn eines Master-Studiengangs Gesundheitsförderung sind Sie auch für planerische Aufgaben im gesundheitsförderlichen Kontext prädisponiert. Eine wesentliche Planungsplattform präventiver und gesundheitsförderlicher Maßnahmen etwa in den Settings Schule, KiTa, Stadt oder Region stellen in Baden-Württemberg die kommunalen Gesundheitskonferenzen (KGK) dar. Sie basieren auf der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg und werden durch den öffentlichen Gesundheitsdienst geleitet. Sie leisten die Planung auf kommunaler Ebene und sind nicht selten Auftraggeber wie auch Adressat der durch den öffentlichen Gesundheitsdienst geleisteten Gesundheitsberichterstattung. Im Rahmen des Projekts wird in enger Kooperation mit dem - die o.g. KGK leitenden - Gesundheitsamt am Landratsamt Friedrichshafen die dortige Gesundheitskonferenz evaluiert. Diese ist eine der ersten KGKen in Baden-Württemberg und wurde im Jahr 2001, d.h. lange vor der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg, gegründet. Im Rahmen der Evaluation soll eine Befragung der Mitglieder der KGK erfolgen (Experteninterviews, qualitatives Verfahren), um die Gesundheitsplanung optimal am Bedarf ausrichten zu können. Die Evaluation dient somit der Qualitätssicherung der KGK-Arbeit, es sollen ggf. Struktur- und Prozessverbesserungen möglich werden. Die Evaluationsergebnisse sollen dann inkl. Handlungsempfehlungen in einen Gesundheitsbericht fließen, der gleichzeitig den Projektbericht darstellt. Im Bodenseekreis sind seit 2001 etliche Gesundheitsberichte veröffentlicht worden, zuletzt in Kooperation mit der Hochschule 2013. Die Aufgabengebiete Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsförderung und Prävention sind in einem eigenen Sachgebiet organisiert, das seit Jahren in verschiedenen Aktionsfeldern tätig ist. Es kann auf Vorarbeiten aufgebaut werden, gleichzeitig bestehen jedoch auch noch Gestaltungsspielräume im Rahmen des Projekts.

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Laura Arnold, M.Sc.

Projektlaufzeit:

01.05.2016- 28.02.2017

Projektstatus:

abgeschlossen


Kommunale Gesundheitsberichterstattung im Landkreis Biberach

Als AbsolventIn eines Master-Studiengangs Gesundheitsförderung sind Sie auch für planerische Aufgaben im gesundheitsförderlichen Kontext prädisponiert. Eine wesentliche Planungsgrundlage präventiver und gesundheitsförderlicher Maßnahmen etwa in den Settings Betrieb, Stadt oder Region ist die Gesundheitsberichterstattung (GBE). Die GBE auf Ebene der Städte und Landkreise Baden-Württembergs hat durch die Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg eine neue Grundlage erhalten (MfAS-BW, 2009). Im Rahmen dieser Strategie werden in Baden-Württemberg als regionale Planungsstrukturen zunehmend Kreisgesundheitskonferenzen etabliert, die oft Auftraggeber wie auch Adressat der durch den öffentlichen Gesundheitsdienst geleisteten GBE darstellen (MfAS-BW, 2009; MfAS-BW, 2010; MfAS-BW, 2014). Im Rahmen des Projekts wird in enger Kooperation mit dem - die o.g. Gesundheitskonferenz leitenden - Gesundheitsamt am Landratsamt Biberach ein aktueller Basisgesundheitsbericht für den Landkreis erstellt. Der Bericht wird auf der Analyse von Sekundärdaten basieren, die von unterschiedlichen Datenhaltern, insbesondere dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Todesursachenstatistik, Krankenhausdiagnosestatistik), stammen. Dabei werden verschiedene einfachere epidemiologische Methoden wie etwa die Altersstandardisierung und die Berechnung verlorener Lebensjahre angewendet. Gleichzeitig sollte ein Gesundheitsbericht laienverständlich sein, was etwa durch die Sprache wie auch die Form der grafischen Darstellung gewährleistet wird. Der Bericht soll in die für Sommer 2016 geplante Gesundheitskonferenz des Landkreises einfließen. Die Aufgabengebiete Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsförderung und Prävention sind in Biberach in einem eigenen Sachgebiet organisiert. Im Landkreis wurde 2014 ein auf den Einschulungsuntersuchungen basierender Gesundheitsbericht veröffentlicht (Landkreis Biberach, 2014), es liegen auch frühere auf das Kindesalter bezogene Analysen vor (Nicolai, 2002; Spannenkrebs & Krugel, 2005). Die Amtsleiterin Frau Dr. Spannenkrebs bietet eine enge Kooperation und Möglichkeiten der Einblicknahme in die Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes an. Bei der Berichtserstellung kann sich u.a. an aktuellen Berichten für den Landkreis Ravensburg, den Alb-Donau- und Bodenseekreis orientiert werden (Arnold et al., 2013; Szagun, 2012).

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Laura Arnold, M.Sc.

Projektlaufzeit:

01.05.2015- 28.02.2016

Projektstatus:

abgeschlossen


Netzwerke der Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Die gemeinschaftliche Einbindung, soziale Kontakte und die Ressourcen, welche darüber vermittelt werden, stellen einen herausragenden Faktor und Marker für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung dar. Das Betreute Wohnen in Gastfamilien verspricht, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf über institutionell vermittelte Beziehungen hinaus, in die Gemeinde integriert werden und dass sie ihre sozialen Ressourcen erweitern. Wie dies gelingt, welche Kontakte aufrechterhalten werden, verlorengehen oder neu geknüpft werden, welche Beziehungen Interaktionspartner/innen untereinander pflegen und wie dabei möglicherweise neuartige Muster entstehen, kann mit Hilfe von Verfahren der sozialen Netzwerkanalyse beschrieben werden. Die methodische Vorgehensweise beschreitet dabei einen innovativen Weg jenseits eines Dualismus von quantitativer Forschung, mit der sie Systematik und Vergleichbarkeit teilt, und qualitativer Forschung, mit der sie das gemeinsame Interesse an der Kontextualität sozialer Akteure verbindet. Im Rahmen des Studierendenforschungsprojektes werden exemplarisch die Klientinnen und Klienten eines lokalen Kooperationspartners zu ihren sozialen Beziehungen befragt. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, Daten selbst zu erheben, zu erfassen und unter Anleitung auszuwerten. Sie werden dazu in einer Blockveranstaltung in die Basisstrategien der Netzwerkanalyse eingeführt. Die inhaltliche Vertiefung und Mitarbeit in Eigenverantwortung werden angeleitet und unterstützt. Die TN-Zahl ist auf max. 6 Studierende begrenzt.

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. phil. Annerose Siebert

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Birgit Keller, M.A.

Projektlaufzeit:

01.10.2012- 28.02.2013

Projektstatus:

abgeschlossen


Gesundheitsberichterstattung im Bodenseekreis

Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun

Einrichtungen:

Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Mitarbeit:

Birgit Keller, M.A.

Projektlaufzeit:

01.09.2012- 28.02.2013

Projektstatus:

abgeschlossen


Weiterentwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Betriebshof Ravensburg


Projektdetails:

Projekttyp:

Projektarbeit

Projektleitung:

Prof. Dr. med. MPH Bertram Szagun
Prof.a.D. Dipl.-Psych. Irmgard Teske

Einrichtungen:

Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege
Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaft

Projektlaufzeit:

01.10.2009- 28.02.2010

Projektbeschreibung:

Download

Projektstatus:

abgeschlossen