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Exkursion Studiengang Gesundheitsökonomie

„Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit" in Berlin



22 Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheitsökonomie nahmen am diesjährigen „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit" in Berlin teil.
Quelle: privat

22 Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheitsökonomie nahmen am diesjährigen „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit“ in Berlin teil. Neben dem Besuch des dreitägigen Kongresses standen weitere Besichtigungen und gemeinsame Aktionen auf dem Programm.

Leitthema des Kongresses, welcher circa 8.500 Interessierte in den Berliner CityCube lockte, waren die weitreichenden Veränderungen, die der digitale Wandel in Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsberufen auslöst. An den drei Kongresstagen kam in rund 150 Einzelveranstaltungen mit etwa 600 Referenten das gesamte Themenspektrum des deutschen Gesundheitswesens zur Sprache.

Eröffnet wurde der Kongress von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der das Tempo betonte, mit dem er die Einführung der elektronischen Patientenakte vorantreibe. Unter Verweis auf niedrigere Datenschutzniveaus in anderen Ländern erklärte der Minister: „Ich möchte einfach nicht warten, bis das alles irgendwie kommt – aus den USA oder, noch viel problematischer, aus China.“ Im Rahmen seiner Rede plädierte er außerdem für die Einführung einer Pflicht zur Masernimpfung in Krankenhäusern, Kitas und Schulen. Ebenfalls in der Eröffnungsveranstaltung stellte ein renommierter deutscher Spitzenforscher seine Arbeit vor: Professor Dr. Roland Eils vom BIH-Zentrum für Digitale Gesundheit. Er beschäftigt sich damit, Genomsequenzierung aus der Grundlagenforschung zum Patienten zu bringen. Ziel ist es, für immer mehr Patienten die Wirksamkeit bestimmter Krebsmedikamente vorhersagen zu können. Eils setzt dazu Methoden der künstlichen Intelligenz und der Big-Data-Analytik ein.

Die Studierenden hatten Gelegenheit, an Podiumsdiskussionen mit Politikern und Vertretern der Gesundheitswirtschaft teilzunehmen. „Viele Themen des Kongresses bauen auf Inhalten unserer Lehrveranstaltungen auf. Unsere Studierenden konnten erleben, wie relevant und hochaktuell das an der Hochschule erlernte Wissen ist,“ so Studiengangsleiter Professor Dr. Jan-Marc Hodek, der gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Dr. Axel Olaf Kern die Exkursion begleitete.

Neben dem Besuch des Hauptstadtkongresses standen auch ein gemeinsames Abendessen im ältesten indischen Restaurant Deutschlands sowie ein Besuch des deutschen Bundestags auf dem Programm. Auf der Besuchertribüne des Bundestags konnten die Studierenden ihre Fragen stellen, anschließend besuchten sie die Kuppel des Reichtags mit Blick über das nächtliche Berlin.


Info zum Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie:
Wer sich für den Studiengang Gesundheitsökonomie an der Hochschule Ravensburg-Weingarten bewerben möchte, sollte Interesse an der Kombination von gesundheitlichen und wirtschaftlichen Themen haben. Bewerbungsschluss für das kommende Wintersemester ist am 15. Juli.


Text: Prof. Dr. Jan-Marc Hodek
veröffentlicht von: Öffentlichkeitsarbeit