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In offizieller Mission in China

Kooperation der Hochschule mit zwei chinesischen Universitäten




Weingarten (sim) – Der Weingartner Professor Dr. Johannes Fritsch war Mitglied einer Delegation, die den baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister auf einer Reise nach China begleitete.



Die hochrangige Delegation besuchte die Partnerprovinzen Baden-Württembergs, Liaoning und Jiangsu, sowie die Metropole Shanghai.
Die Mitglieder kamen aus der Politik, aus Unternehmern und Hochschulen. Sie hatten das Ziel, Kooperationsprojekte und Geschäftsmöglichkeiten zu finden, bei denen die zwei Länder zukünftig verstärkt zusammen arbeiten können. Bereits vor Jahren wurden deswegen gemischte Arbeitsgruppen des Landes und der chinesischen Partnerregionen eingerichtet, deren Aufgabe es ist, diese Zusammenarbeit voranzutreiben.

Zusätzlich organisiert das Wirtschaftsministerium regelmäßig Baden-Württemberg-Foren vor Ort, um Unternehmen aber auch Vertretern der Kommunen und Hochschulen die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Insbesondere in der Provinz Jiangsu hat sich in den letzten Jahren am Standort Taican eine Gewerbe- und Industrieregion entwickelt, in der sich neben zahlreichen Unternehmen aus anderen westlichen Ländern auch nahezu 100 Firmen aus Baden-Württemberg angesiedelt haben.

Fritsch kam mit guten Nachrichten zurück aus Fernost: Für das an der Hochschule Ravensburg-Weingarten geplante Studienangebot „Physik-Ingenieur mit Asienkompetenz“ wird es potente Partner in China geben. So konnte er sowohl an der University of Shanghai for Science and Technology als auch an der Zhejiang University for Science and Technology in Hangshou über die Kooperationen bereits konkret verhandeln.

„China“, sagt Johannes Fritsch, „ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für die deutsche Exportwirtschaft.“ Deswegen will die Hochschule Ravensburg-Weingarten, dass ihre Studierenden der Ingenieurwissenschaften und der BWL bereits während des Studiums Erfahrungen in China sammeln können. Auf der Basis von Kooperationsverträgen mit den Partneruniversitäten und detaillierten Absprachen über Studieninhalte ist es möglich, derartige Auslandsstudien in die Bachelor-Studiengänge zu integrieren. Das neue Studienangebot „Physik-Ingenieur mit Asienkompetenz“ hat neben China auch Indien und Japan zum Gegenstand. Fritsch ist sich sicher, dass die Absolventen „durch eigene Erfahrungen im Gastland und die dort erworbene interkulturelle Kompetenz den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt entscheidend erhöhen können“.


veröffentlicht von: Öffentlichkeitsarbeit