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„Ich bin eben ein Praktiker"

Helmut Pullwitt feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum



Rektor Professor Thomas Spägele (links) und Kanzler Henning Rudewig gratulieren dem Jubilar.

Am 1. September 1987 begann Helmut Pullwitt seinen Dienst an der Hochschule Ravensburg-Weingarten als Angestellter im technischen Betrieb. Der gelernte Radio- und Fernsehtechniker suchte damals eine neue Herausforderung und wurde an der Hochschule heimisch. „Ich war einige Jahre lang selbstständig, musste aber meinen Betrieb wie so viele andere Kollegen aufgeben. Die Konkurrenz durch die großen Konzerne war einfach zu hoch. Das war damals keine einfache Zeit“, erinnert sich Pullwitt zurück.

Kein Grund für den Familienvater, den Kopf in den Sand zu stecken. „Ich musste ja etwas tun, hatte eine Familie zu ernähren“, sagt der 56-Jährige. „Ich bin froh, dass ich die Chance hier an der Hochschule bekommen habe.“ „Die Chance“, das ist seine Arbeit als Techniker, bei der er knapp zwei Jahre später zum Labormeister aufstieg. Seither kümmert sich der gebürtige Westpreuße in den elektromechanischen und elektronischen Werkstätten um die Studierenden der Elektrotechnik, Informationstechnik oder des Electrical Engineerings.

„Es ist nicht immer einfach, den Studierenden die Praxis zu vermitteln“, erklärt der Vater von zwei Söhnen. „Viele von ihnen sind in der Theorie gut, aber die praktische Anwendung ist eben etwas ganz anderes.“ „Etwas ganz anderes“ macht Helmut Pullwitt in seiner Freizeit nicht, schließlich ist er auch in und rund um die eigenen vier Wände sehr fleißig. „Ich bin eben ein Praktiker“, betont der Jubilar, der auch gerne an den Autos seiner Jungs schraubt.

In den vergangenen 25 Jahren hat der ehemalige Jugendfußball-Trainer an der Hochschule einiges erlebt. „Früher war alles irgendwie kleiner und familiärer“, erklärt Pullwitt. „Da kannte noch jeder jeden.“ Heute wisse er bei Begegnungen oft nicht, wer wohin gehört und wen er zu welcher Fakultät zuordnen müsse. „Es ist eben alles viel größer geworden.“ Gewachsen sind auch seine Erfahrungen, die er noch ein paar Jahre weitergeben möchte.

Text: Thomas Schlichte
Foto: Tove Simpfendörfer


veröffentlicht von: Öffentlichkeitsarbeit