Hochschule Ravensburg-Weingarten | Zurück zur Startseite

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Rechenzentrum
IT-Services der Hochschule

Netzwerk

Redundanter 10-Gigabit Backbone

Der Kern des Hochschulnetzwerkes bilden zwei Cisco Core Router, an die jedes Gebäude redundant angebunden ist. Die Übertragungsgeschwindigkeit im Backbone beträgt je 10 GB/s und durch den eingesetzen Multichassis Etherchannel erhöht sich die theoretische Bandbreite auf 20 Gb/s für jedes Gebäude.

Fällt einer der beiden Core Router aus, übernimmt automatisch und transparent der andere die Arbeit, sodass selbst bei einem Hardwaredefekt eines Core Routers die weitere Funktion des Netzes nicht beeinträchtigt wird.

622 Megabit/s Internetanbindung zu Belwue

Internetprovider der Hochschule ist das BelWue (Baden-Württembergs extended LAN), das allen angeschlossenen Einrichtungen der Hochschule eine Bandbreite von 622 Mbit/s zur Verfügung stellt.

Der Hochschule stehen durch BelWue 65534 globale IPv4-Adressen zur Verfügung, sowie ein IPv6-Netz bei dem die Hochschule 16 Bit für Subnetze und 64 Bit für Hostadressen vergeben kann.

Knotenpunkt Hochschule

Aufgrund des Standortvorteils bildet das Rechenzentrum der Hochschule Ravensburg-Weingarten einen wichtigen Knotenpunkt, der dedizierte Netze untereinander oder mit dem BelWue-Netz verbindet. Unter anderem werden für folgende Einrichtungen vom Rechenzentrum Ressourcen bereitgestellt:

Authorative DNS-Server

Zusammen mit dem BelWue als Provider betreibt das Rechenzentrum der Hochschule Ravensburg-Weingarten eine eigene DNS-Infrastruktur für die Domains der Hochschule, wie "hs-weingarten.de" oder "fh-weingarten.de".

Dieser Kerndienst ist hochverfügbar und zuverlässig ausgelegt. So betreibt die Hochschule einen Master und einen Slave für alle Zonen, BelWue stellt zwei weitere Slaves zur Verfügung, um Redundanz zu schaffen und die Namensauflösung der Hochschuldienste stets verfübar zu halten.

Der Betrieb einer eigenen Infrastruktur ermöglicht der Hochschule, schnellstmöglich zu reagieren und nach Bedarf mit großer Flexibilität Subdomains zu erstellen. Insbesondere Projekte profitieren davon, vom Rechenzentrum über offizielle Subdomains im Internet vertreten zu werden.

Durch den Einsatz sogenannter "Views" oder "GeoDNS" lassen sich unterschiedliche Sichten im DNS realisieren, die das komfortable Testen neuer Dienste für einen beschränkten Nutzerkreis ermöglicht. Über eine spezielle DNS View können so bereits ausgewählte Dienste der Hochschule auch über IPv6 angeboten werden, sodass sie getestet werden können, bevor sie in Produktion gehen.

Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten

Das Rechenzentrum bietet Angehörigen der Hochschule viele Möglichkeiten um über das Hochschulnetzwerk die verschiedenen Hochschul-Dienste in Anspruch zu nehmen:

  • Über speziell gekennzeichnete öffentliche Dosen ("rote Kabel") können Angehörige der HRW sich unkompliziert mit dem Hochschulnetz verbinden. Voraussetzungs ist die Registierung des Geräts beim Rechenzentrum (Raum H204) 
  • Ein flächendeckendes WLAN ermöglicht jedem Hochschulmitglied mit dem Hochschul-Account das Hochschulnetz und Internet zu nutzen. 
  • Auch von zu Hause können die Dienste der Hochschule genutzt werden. Hierzu stellen die Benutzer eine verschlüsselte VPN-Verbindung (Virtual Private Network).

IPv6

Spätestens nach Vergabe der letzten globalen IPv4 Adressen gewinnt IPv6 mehr und mehr an Bedeutung. Die Hochschule verfügt dazu bereits über ein IPv6 Netz (2001:7c0:1900::/48), das sich allerdings noch in der Aufbauphase befindet. Die Anbindung der Hochschule an das IPv6 Netz erfolgt derzeit über einen Tunnel nach Frankfurt, da die Infrastruktur von BelWue selbst noch nicht voll IPv6-fähig ist. Obwohl die Verbindung sehr stabil ist, ist durch den Tunnel eine Verbindung über IPv6 qualitativ schlechter als über IPv4.

Langfristiges Ziel ist es, IPv4 und IPv6 parallel zu betreiben, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Beim Einrichten neuer Dienste wird auf IPv6-Tauglichkeit geachtet um die Migration zu erleichtern.